Nur wenige Wochen vor dem Made by Google Event am 12. August verdichten sich die Informationen zur kommenden Pixel-11-Serie. Zahlreiche Leaks zeichnen inzwischen ein recht detailliertes Bild der neuen Smartphone-Generation, die erneut aus vier Modellen bestehen soll. Neben einem neuen Tensor-Chip werden vor allem eine deutlich aufgewertete Kamera sowie höhere Preise erwartet.
Wie bereits bei der aktuellen Generation soll Google sein Portfolio in vier Varianten aufteilen: Google Pixel 11, Google Pixel 11 Pro, Google Pixel 11 Pro XL sowie Google Pixel 11 Pro Fold. Offiziell bestätigt hat Google die technischen Daten bislang zwar nicht, doch mehrere Leaker berichten übereinstimmend von einer nur behutsamen Weiterentwicklung des Designs.
Optisch bleibt Google offenbar seiner bekannten Pixel-Linie treu. Schon im April zeigten Leaks des Google Pixel 11 eine behutsame Weiterentwicklung. Das charakteristische Kameraband auf der Rückseite soll erhalten bleiben, allerdings künftig etwas flacher ausfallen und weniger stark aus dem Gehäuse herausragen. Besonders beim Pixel 11 Pro XL soll die Kameraeinheit deutlich schlanker wirken. Zudem deuten aktuelle Renderbilder auf eine durchgehende Glasabdeckung der Kameraleiste hin, wodurch die Rückseite insgesamt moderner und hochwertiger erscheinen dürfte.
Auch bei den Farben soll Google nachlegen. Für das Pixel 11 werden derzeit Varianten wie Light Sterling, Midnight Haze sowie Moss oder Hibiscus gehandelt. Die Pro-Modelle sollen zusätzlich in Light Fog, Dune und Pine erhältlich sein. Eine offizielle Bestätigung dieser Farbvarianten steht allerdings noch aus.
Im Inneren der Geräte könnte sich dagegen deutlich mehr verändern. Herzstück der neuen Serie soll der Tensor G6 werden, der Gerüchten zufolge erstmals im modernen 2-nm-Verfahren von TSMC gefertigt wird. Sollte sich dies bestätigen, dürfte Google bei Energieeffizienz und Rechenleistung einen spürbaren Fortschritt erzielen. Ergänzt werden soll der neue SoC durch ein MediaTek M90 5G-Modem, einen überarbeiteten Titan M3-Sicherheitschip sowie verbesserte Hardware zur KI-Beschleunigung. Als Arbeitsspeicher werden mindestens 12 GByte RAM erwartet, während der interne Speicher erstmals serienmäßig bei 256 GByte beginnen könnte.
Auch beim Display wird ein Upgrade erwartet. Die neuen OLED-Panels auf Basis von Samsungs M16-Technologie sollen laut eines Berichts aus Südkorea eine höhere Helligkeit, bessere Energieeffizienz und eine insgesamt verbesserte Bildqualität bieten.
Besonders spannend sind die Gerüchte rund um die Kameras. Demnach sollen das Pixel 11 Pro und das Pixel 11 Pro XL erstmals einen 200-Megapixel-Sensor von Sony erhalten. Ergänzt werden soll dieser durch jeweils 50-MP-Teleobjektiv und 50-MP-Ultraweitwinkelkamera. Wie gewohnt dürfte Google den Schwerpunkt jedoch weniger auf die reine Hardware als auf die Software legen. Erwartet werden neue KI-Funktionen für Zoom, Bildverbesserung und sogar generative Videobearbeitung. Frühere Spekulationen über eine 3D-Gesichtserkennung per Infrarot scheinen sich dagegen aktuell nicht zu bestätigen. Laut neueren Leaks soll diese Funktion frühestens mit einer späteren Pixel-Generation erscheinen.
Weniger erfreulich könnten die Preise ausfallen. Aktuellen Berichten zufolge soll bereits das Pixel 11 mit 256 GByte Speicher rund 1029 US-Dollar kosten. Auch für die übrigen Modelle werden entsprechende Preissteigerungen erwartet. Sollten sich diese Gerüchte bewahrheiten, würde Google seine Pixel-Serie preislich noch näher an die Premium-Smartphones von Samsung und Apple heranführen.
Bis zum bereits offiziell angekündigten Made by Google Event am 12. August dürfte es weitere Leaks geben. Dann wird sich zeigen, welche der bislang kursierenden Informationen tatsächlich zutreffen. Besonders spannend bleibt die Frage, ob der neue Tensor G6 den erhofften Leistungssprung bei KI-Funktionen, Energieeffizienz und der kameragestützten Bildverarbeitung liefern kann – Bereiche, in denen Google seine Pixel-Smartphones traditionell von der Konkurrenz abheben möchte.
Quelle: Androidheadlines
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