Die Sony PlayStation 6 soll je nach Quelle 2027 oder sogar erst 2028/2029 erscheinen. Aktuell gehen viele Marktforscher von einer verzögerten Veröffentlichung aus, weil die Speicherkrise jede Preiskalkulation extrem erschwert. Und für Sony wäre es wohl sehr schwierig, einen Preis jenseits der 1.000 Euro bei einer breiten Zielgruppe durchzudrücken. Gegenüber Investoren hat sich nun sogar der Hersteller selbst zu diesem Thema geäußert.
Im Grunde nimmt Sonys Geschäftsführer Hiroki Totoki dabei allen Spekulationen den Wind aus den Segeln. Denn laut dem Manager habe Sony derzeit noch gar keinen Erscheinungszeitraum für seine Next-Generation-Konsole, alias PlayStation 6, festgelegt. Das liege an den aktuellen Marktbedingungen. Im Klartext ist man sich bei Sony wohl noch nicht sicher, ob es sich lohnen könnte, zu versuchen, die Speicherkrise auszusitzen.
So hat Sony in diesem Jahr auch abermals den Preis der PlayStation 5 deutlich angehoben. Damit ist man in guter Gesellschaft, denn auch Microsoft hat die Xbox Series X|S zuletzt deutlich verteuert. Und auch die Nintendo Switch 2 ist keineswegs verschont geblieben. In diesem Marktumfeld dürfte der Launch einer neuen Spielekonsole äußerst riskant sein. Konsumscheue Verbraucher würden auf einen hohen Verkaufspreis treffen.
Dazu kommt, dass die PlayStation 5 nach dem Launch Ende 2020 im Grunde fast zwei Jahre nur schwer verfügbar gewesen ist – wegen der Corona-Pandemie. Insofern könnte ein verlängerter Lebenszyklus für alle Beteiligten Sinn ergeben.
Quelle: The Wall Street Journal

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