Intel Pentium III 1000MHz - Seite 10

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Fazit

Performance-technisch hat uns der Intel Pentium III 1000 MHz – insbesondere in Kombination mit dem teuren Rambus-Speicher – etwas enttäuscht. Nie konnte sich unser Testmodell so richtig vom Athlon 950 „Thunderbird“ absetzen, im Gegenteil! In manchen Benchmarks musste sich der Intel-Prozessor sogar von seinen niedriger getakteten Konkurrenten geschlagen geben! Angesichts des im Vergleich zum Athlon 950 fast doppelt so hohen Preises nur für die CPU ist das schon enttäuschend. Nimmt man noch den Preis für den Rambus-Speicher hinzu, der auch mindestens doppelt so teuer ist wie PC133 SDRAM, so fragt man sich, wer ein solches System überhaupt kaufen soll!
Allerdings muss auch konstatieren, dass Rambus-Speicher momentan noch gar nicht in all seinen Fähigkeiten ausgenutzt wird.

Auch als Aufrüstmöglichkeit für ältere Systeme ist der P3-1000 nur bedingt geeignet, da durch seinen 133 MHz Front Side Bus die beliebten und verbreiteten Motherboards mit BX-Chipsatz außen vor bleiben müssen.
Momentan kann man also praktisch niemandem zum Kauf des Intel Pentium III 1000 raten. Wer allerdings jetzt bereits ein Mainboard mit 133 MHz FSB (z.B. mit Via Apollo Pro133/A Chipsatz) und „nur“ einen Prozessor mit 600 MHz oder weniger besitzt, für den könnte der P3-1000 in ein paar Monaten eine Alternative sein. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass dann der Preis mindestens um die Hälfte gefallen ist!

Damit kommen wir zu dieser abschließenden Bewertung:


Wertung Pentium III 1000

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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