Fünf neue Produkte von ABIT

Zwei neue Mainboards mit spektakulären Features

Auf der Cebit stellte ABIT heute vier neue Produkte vor – zwei Mainboards und zwei Grafikkarten. Bei den Grafikkarten handelt es sich um zwei Modelle mit NVIDIAs neuem GeForce4. Die Siluro Siluro GF4 Ti 4400 und Siluro GF4 Ti 4600 nutzen – wie die Namen schon vermuten lassen – die GeForce4 Ti4400 bzw. Ti4600 Grafikchips. Die beiden Grafikkarten bieten durchschnittliche Funktionen und Lieferumfang. Weitere Infos und Bilder findet man in der Pressemitteilung.

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Produkt Nummer 3 ist das SockelA-Board ABIT AT7. Basierend auf dem VIA KT333 bietet es im Gegensatz zu den Grafikkarten außergewöhnliche Funktionen. So verzichtete ABIT z.B. vollständig auf PS/2, parallele und serielle Schnittstellen und läßt stattdessen die enorme Anzahl von zehn USB-Schnittstellen auf den Anwender los. Sechs der Anschlüsse entsprechend bereits dem USB 2.0 Standard.
Doch damit noch nicht genug der Superlativen. Der onBoard RAID-Adapter unterstützt statt der üblichen vier ganze acht UDMA133-Festplatten. Damit kann man insgesamt 12 Geräte am AT7 betreiben.
ABIT-typisch findet man vier DIMMs auf der Platine, die allerdings nur 3GB Speicher unterstützen. Der Chipsatz selbst könnte laut VIA 4GB verwalten. Nutzt man PC2700, kann das AT7 nur mit 2GB bestückt werden.

Der onBoard Sound ist sechskanalig ausgelegt. Auf dem Foto des Boards sind deutlich SPDIF-Anschlüsse zu erkennen. Der Sound kann also digital an andere Geräte weitergereicht bzw. von dort empfangen werden. In der Pressemitteilung mit keinem Wort erwähnt, aber dennoch vorhanden, sind zwei FireWire-Anschlüsse.
Wem das noch nicht reicht, erfreut sich evtl. am Anschluss für Speicherkarten-Lesegeräte. Das entsprechende Lesegerät sowie ein LAN-Controller sind optional.

Um die ganzen Gerätschaften mit IRQs zu versorgen, verzichtete ABIT kurzerhand auf drei PCI-Steckplätze. So stehen dem Anwender nur noch drei für Aufrüstungen zur Verfügung. Angesichts der Funktionsvielfalt des Boards sollte man aber nicht mehr allzu viel mit Steckkarten erweitern können. Weitere Infos und Fotos gibt es wieder bei der Pressemitteilung.

Ebenfalls auf der Cebit präsentiert wurde das IT7 mit i845E für Prozessoren mit 533MHz schnellem FSB. Es bietet fast die gleichen Features wie das AT7 – nur diesmal natürlich für den Pentium 4. Im Gegensatz zum AT7 muss man beim IT7 mit drei DIMMs für 2GB PC2100 auskommen. Diese Einschränkung ist jedoch chipsatzbedingt. Mit vier PCI-Slots bietet das Board einen Steckplatz mehr als das AT7. Fotos und weitergehende Informationen hält die Pressemitteilung bereit.

Bereits vor der Cebit wurde das NV7-133R mit dem nForce415 Chipsatz angekündigt bzw. eher totgeschwiegen. Still und heimlich wurde der Eintrag für das Board auf der Website ergänzt. Eine Pressemitteilung blieb aus.
Bislang mussten sich interessierte Käufer eines nForce-Mainboards von ABIT mit dem NV7m begnügen. Das nForce420-Board mit integrierter Grafik bot lediglich zwei DIMMs und drei PCI-Slots – es war auch sonst spartanisch ausgestattet. Das NV7-133R richtet sich wieder voll und ganz an den Bastler und ist dementsprechend gut ausgestattet.
Der verwendete nForce415 bietet zwar keine integrierte Grafik, ist dafür jedoch günstiger. ABIT hat wie die Konkurrenz drei DIMMs verwendet. Mit fünf PCI-Steckplätzen ist genug Luft für spätere Aufrüstungen vorhanden.

Der onBoard RAID-Adapter kann an zwei Kanälen maximal vier UDMA133-Geräte ansteuern. Im Gegensatz zum IT7 und AT7 verzichtete man nicht auf PS/2 und serielle Schnittstellen. Dafür kann man aber auch „nur“ sechs USB-Geräte anschließen – davon vier mit USB 2.0.

ABIT AT7 mit VIA KT333

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