VIA P4X266A Board: Shuttle AV45GT - Seite 2

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Der Chipsatz

VIA P4X266AUm die Performance des P4X266 zu erhöhen, verpflanzte VIA kurzerhand den Speichercontroller des KT266A in den P4X266. Die In Order Queue des Chipsatzes soll jetzt zudem 12 Instruktionen speichern können, was angeblich den Latenzzeiten zugute kommt. Wieviele Instruktionen der Vorgänger speichern konnte, sagt VIA leider nicht. Der i845D bringt es auf ebenfalls 12, der i850 nur auf acht.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger unterstützt der P4X266A bereits den 533MHz schnellen FSB zukünftiger Pentium 4 Prozessoren. Ob die Mainboardhersteller diesen FSB auch per BIOS unterstützen, steht leider auf einem anderen Blatt. Das Shuttle AV45GT bietet zum Beispiel solch eine Option im BIOS nicht an. Allerdings kann Shuttle diese mit einem BIOS-Update auch noch nachreichen.
Geblieben ist es bei der Oberbegrenzung von 133MHz für den Speicher. 166MHz behält man sich für den P4X333 vor. Gesteckt werden können maximal 4GB DDR-RAM in drei DIMMs. Die Unterstützung für SDRAM wurde kurzerhand gestrichen.

Wie bei VIA üblich, kann man die Northbridge des P4X266A mit einer Vielzahl von Southbridges aus eigenem Hause koppeln. Vorgeschlagen wird die VT8233A, die nach eigenen Aussagen bei Shuttle jedoch zu einigen technischen Problemen führte. Daher setzt Shuttle auf den Vorgänger VT8233. Ebenfalls noch verwendbar wäre die VT8233C.
Zwischen den Chips gibt es zum Teil gravierende Unterschiede. Während die VT8233(C) sechs USB 1.1 Ports bereitstellen, sind es bei der VT8233A lediglich vier. Zudem unterstützt die VT8233 noch einen Netzwerkchip von VIA, der VT8233A-Chip nicht. Beim VT8233C kommt dieser Chip sogar vom etablierten Netzwerkausstatter 3com. Von den drei Chips kann lediglich die VT8233A etwas mit UDMA133 anfangen, die beiden anderen Chips können nur per UDMA100 mit Massenspeichern kommunizieren.

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