GeForce FX Karten alle gleich

Design und Produktion von nVidia - Unterschiede nur bei NV31 und NV34

Nach Berichten aus Taiwan hat nVidia das Design und die Produktion des im November vorgestellten GeForce FX (Codename: NV30) komplett selbst übernommen. Anstatt wie üblich nur den Grafikchip (gegebenenfalls im Paket mit dem Speicher) zu verkaufen und den Grafikkartenherstellern Design und Fertigung der Endprodukte selbst zu überlassen (anhand des Referenzdesigns), hat die kalifornische Chipschmiede dies nun wohl selbst in die Hand genommen. Dadurch will man sicher gehen, dass Qualität und Stabilität der in den Handel kommenden GeForce FX Karten stimmen. nVidia hat offenbar selbst die Aufträge zur Produktion der Karten an bestimmte Elektronikfabrikationsstätten vergeben und wird die fertigen Grafikkarten dann an die Kartenhersteller verkaufen, um so die Qualität besser kontrollieren zu können. Erst bei den für März und April erwarteten Modellen NV31 und NV34 soll sich das wieder ändern.

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Nachdem man zunächst von Platinen mit 10 Lagen bei GeForce FX Grafikkarten ausgegangen war, scheint man nun aufgrund der hohen Frequenzen sogar 12-Layer PCBs (Printed Circuit Board) zu benötigen, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Herkömmliche Karten besitzen üblicherweise vier bis sechs Layer PCBs, GeForce4 Ti4400 und Ti4600 brauchen schon acht Lagen. Die kommenden, leicht abgespeckten Versionen des GeForce FX – NV31 und NV34 – werden voraussichtlich mit acht oder zehn Layern auskommen. Da wird nVidia den Grafikkartenherstellern Design und Fertigung wieder überlassen, so dass dann mehr Variationen möglich sind.
Bei den ersten GeForce FX Modellen, die vermutlich als “5800“ und “5800 Ultra“ auf den Markt kommen werden, wird es dagegen bei den unterschiedlichen Anbietern bezüglich der Grafikkarte selbst keine Unterschiede geben. Alle Modelle dürften gleich sein. Lediglich bei den Beilagen (Adapter, Kabel, Spiele etc.) werden die Retail-Versionen differieren.

nVidia GeForce FX Karte

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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