GeForce FX5900 XT im FX-Vergleich - Seite 10

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Point of View GeForce FX5200 Ultra

Preis ca. 120 € (Stand: 21.2.2004)
Hersteller Point of View
Beilagen DVI-Adapter, Adapter S-Video->Cinch), Cinch-Kabel (1m)
Software Treiber, PowerDVD XP Software-DVD-Player, Spiele-Vollversion: Tomb Raider: Angel of Darkness


Im Einsteigersegment von nVidia findet man neben den schon etwas älteren GeForce4 MX Produkten auch die bereits zu DirectX 9.0 kompatiblen GeForce FX5200 Grafikkarten. Ein solches Modell ist die Point of View GeForce FX5200 Ultra.
Dem Preis entsprechend fällt die Ausstattung eher mager aus. Immerhin liegen ein DVI-Adapter und die notwendigsten Kabel für den TV-Ausgang bei. Auf S-Video muss man dabei aber verzichten, genauso wie auf ein gedrucktes Handbuch. Dieses wird nur als Datei auf der CD angeboten. Wenigstens die Hardware-Installation hätte man aber ruhig auf Papier beilegen können, um demjenigen die entsprechende Hilfestellung zu geben, der beim Kauf der Grafikkarte keinen lauffähigen PC zur Verfügung hat.
Auch die Software-Beilagen beschränken sich auf Treiber, Software-DVD-Player und eine Spiele-Vollversion. Immerhin findet man hier mit “Tomb Raider: Angel of Darkness“ ein aktuelles Game in der kompakten Retail-Box, was einen Wert von etwa 40 Euro darstellt. Allerdings ist die Spielebeigabe variabel, wie schon bei der Point of View FX5900 XT ausgeführt wurde, so dass man sich zuvor beim Händler danach erkundigen sollte, falls man Wert auf ein bestimmtes Game legt.


Point of View GeForce FX5200 Ultra

Der Kühler der Point of View GeForce FX5200 Ultra ähnelt auffällig dem Cooler der Albatron FX5600P. Sogar die leicht fächer-förmigen Kühlkörper der Speicherbausteine sind gleich.
Erstaunlicherweise ist der Lüfter von Point of View aber um einiges weniger laut als der von Albatron. Leise kann man ihn deshalb allerdings immer noch nicht nennen. Dabei könnte man doch eigentlich vermuten, dass man solche Einsteiger-Grafikkarten mit vergleichsweise niedriger 3D-Leistung sogar passiv kühlen können sollte.


Draufsicht

Rückseite

Manch eine High-End Grafikkarte wie die ASUS FX5900 Ultra oder die Leadtek FX5600 Ultra unterscheidet nicht zwischen 2D- und 3D-Modus im nVidia-Treiber, aber die günstige Point of View GeForce FX5200 Ultra beherrscht dies. Die Auslesung der Grafikchiptemperatur wird allerdings nicht geboten.


Treiber-Infos

2D Takt: Standard

3D Takt: Performance

Übertaktungsmäßig kann man von einer Einsteiger-Grafikkarte wie dieser nicht viel erwarten. So waren denn auch nur Taktraten von 370/660 MHz möglich, ohne dass im Dauerbetrieb Bildfehler oder Abstürze auftraten. Gegenüber dem Standard von 325/650 MHz ein eher mäßiges Overclocking von 14% bzw. 2%. Gerade beim Speicher wurde wohl ziemlich knapp kalkuliert.

Das führt uns zu dieser abschließenden Wertung der Point of View GeForce FX5200 Ultra.

Bewertung

Point of View GeForce FX5200 Ultra

Preis (20%)
Performance (35%)
Übertaktungsfähigkeit (0%)
Handhabung (20%)
Dokumentation (5%)
Ausstattung (20%)
Gesamt (max. 10 Pkt.)
9
4
3
7
4
6
6.0

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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