GeForce FX5900 XT im FX-Vergleich - Seite 7

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Point of View GeForce FX5900 XT

Preis ca. 195 € (Stand: 21.2.2004)
Hersteller Point of View
Bezugsquellen z.B. Board-Broker, grafikkartenpower.de
Beilagen DVI-Adapter, Adapter S-Video->Cinch), Cinch-Kabel (1,5m), Strom-Y-Adapter, Handbuch (Englisch: 29 Seiten)
Software Treiber, PowerDVD XP Software-DVD-Player, Spiele-Vollversion: Ballistics


Point of View ist ein hierzulande noch recht unbekanntes, holländisches Unternehmen, verstärkt aber derzeit seine Initiative, auch im deutsch-sprachigen Handel Fuß zu fassen. Vor allem in Skandinavien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Südeuropa ist der Hersteller schon seit Jahren aktiv und mittlerweile “offizieller Board-Partner von nVidia“ und einer von weltweit vier offiziell autorisierten Retail-Partnern von nVidia, wie es im Grafik-Business offiziell heißt.
Die hier getestete GeForce FX5900 XT von Point of View kommt in einer kompakten Verpackung und mit etwas magerer Ausstattung daher. S-Video-Kabel und deutsch-sprachige Anleitung fehlen. Die notwendigsten Dinge wie z.B. der DVI-Adapter zum Anschluss eines zweiten analogen Monitors per DVI-Schnittstelle sind aber natürlich vorhanden. Das englische, ausführliche und farblich bebilderte Handbuch erklärt außerdem sehr gut die Installation und die Treibereinstellungen.
Zur enthaltenen Spiele-Vollversion (Ballistics) sei noch erwähnt, dass dieses Ausstattungsmerkmal variabel ist. Momentan liegt den Grafikkarten von Point of View auch “Tomb Raider: Angel of Darkness“ oder (in limitierter Stückzahl) auch “Call of Duty“ bei. Dies muss im Einzelfall beim Händler erfragt werden.


Point of View GeForce FX5900 XT

Die FX5900 XT von Point of View besitzt einen ausladenden Kühlkörper, der auch die Speicherbausteine abdeckt, aber nur die Vorderseite der Grafikkarte kühlt. Auf der Rückseite der Platine sind allerdings auch keine zusätzlichen RAM-Chips angebracht, die einer Kühlung bedürft hätten.


Draufsicht

Rückseite

Der kleine 38mm Lüfter läuft beim Systemstart mit wenigen Sekunden Verzögerung an und ist überraschenderweise sehr leise! Kein Vergleich zu den dagegen lauten Lüftern der beiden GeForce FX5900 Ultra Karten in diesem Testfeld!
Das ändert sich auch im 3D-Betrieb praktisch nicht, bei dem der Grafikchip mit 390 statt mit 300 MHz wie im 2D-Modus betrieben wird.


Treiber-Infos

2D Takt: Standard

3D Takt: Performance

Trotz der leisen Kühlung ist diese vergleichsweise effektiv, denn im Test ließ sich die Point of View GeForce FX5900 XT von 390/680 MHz auf satte 471/839 MHz übertakten, ohne dass im Dauerbetrieb Stabilitätsprobleme oder Bildfehler auftraten. Das sind immerhin 21% bzw. 23% mehr als Standard und liegt etwa auf dem Niveau einer FX5900 Ultra (450/850 MHz).


Mit der rechts abgebildeten Fehlermeldung des Treibers brach einer der Benchmarks unvermittelt ab, obwohl der zusätzliche Stromstecker auf der Platine angeschlossen war. Dieser hatte sich wohl etwas gelockert oder war nicht richtig verbunden. Dann fehlt der Karte offenbar der Strom für Grafik-intensive Anwendungen.
Noch zu erwähnen ist, dass diese Grafikkarte keine Temperaturanzeige wie die “großen“ FX5900-Modelle bietet.

Damit kommen wir zu dieser Wertung für die GeForce FX5900 XT von Point of View.

Bewertung

Point of View GeForce FX5900 XT

Preis (20%)
Performance (35%)
Übertaktungsfähigkeit (0%)
Handhabung (20%)
Dokumentation (5%)
Ausstattung (20%)
Gesamt (max. 10 Pkt.)
7
8
9
9
8
6
7.6

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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