Radeon X700 auch für AGP

Bridge-Chip 'Rialto' ermöglicht PCI Express Grafikchips auf AGP-Karten

Nach der Vorstellung der ATI Radeon X700 Grafikkartenserie für PCI Express haben sich viele gefragt, ob und wann es diese Modelle auch für den AGP-Bus geben wird. Offiziell wurde dies von ATI nicht angekündigt. Man hat in diesem Preisbereich von 150 bis 250 Euro mit der Radeon 9800 Reihe schließlich immer noch ein recht attraktives Angebot. Nachdem nVidia seine GeForce 6600 (GT) Grafikkarten nach PCI-E in Kürze aber auch für AGP anbieten wird, hat man sich bei ATI angeblich wohl ebenfalls entschlossen, die neuen X700 Modelle auch für den älteren Bus zu bringen.

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ATI geht dabei nach Informationen aus gut unterrichteten Kreisen den gleichen Weg wie nVidia und verwendet einen sogenannten “Bridge-Chip“. Dieser Baustein mit dem Codenamen ‚Rialto‘ übersetzt die Signale eines für PCI Express entwickelten Grafikchips, so dass ein solcher auch auf AGP-Grafikkarten eingesetzt werden kann. Ob der ‚Rialto‘ auch in umgekehrter Weise arbeitet, ist noch nicht bekannt.
Der “High-Speed Interconnect“ (HSI) Bridge-Chip von nVidia beherrscht diese Technik. Der HSI kam schon auf den ersten PCI-E Grafikkarten dieses Herstellers zum Einsatz, bei denen u.a. FX5950 und FX5700 AGP-Chips verwendet wurden. Er wird auch auf den GeForce 6600 AGP-Karten wieder benutzt, die auf dem NV43 Grafikchip für PCI-E basieren und im November in den Handel kommen sollen.
Wann die Radeon X700 AGP-Grafikkarten erhältlich sein werden, ist noch unklar. Die Spekulationen reichen von November bis Januar.

ATI Radeon X700 PCI Express Grafikkarte

Quelle: E-Mail

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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