Vier Surround-Sound Kopfhörer - Seite 6

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Hama 5.1 Vibra HS-600

Das 5.1 Modell von Hama kommt mit einer ebenso guten Ausstattung wie der SpeedLink Medusa daher.

Hama 5.1 Vibra HS-600

Er verfügt über eine kleine Box mit Ein-/Ausschalter, Stummschaltung und Wechseltaste zwischen Kopfhörer und Soundsystem/Stereoanlage. Leider ist die Box sehr leicht, so dass sie zum Drücken der Knöpfe immer festgehalten werden muss, da sie sonst verrutscht.
Angeschlossen wird der Kopfhörer über ein mehrpoliges Kabel an die Box. Die Verbindung zur Soundkarte wird über 3,5mm Miniklinkenstecker hergestellt. Wahlweise kann der Hama 5.1 Vibra über drei Kabel (jeweils eines für Frontspeaker, Rearspeaker-, und Subwoofer) oder über ein einziges Miniklinkenkabel angeschlossen werden. Bei letzterer Variante ist jedoch nur der Stereomodus verfügbar. Wer im eigentlichen 5.1 Modus nicht auf Stereo verzichten möchte, dem hilft ein kleiner Schalter an der Kabelfernbedienung weiter.

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Hama 5.1 Vibra HS-600

Über die praktische Kabelfernsteuerung lassen sich zusätzlich voneinander getrennt Frontspeaker, Rearspeaker-, und Subwoofer in ihrer Lautstärke einstellen. Eine Gesamtlautstärkereglung, wie beispielsweise beim SpeedLink Medusa 5.1 gibt es nicht.

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Hama: Steuerelement

Der Tragekomfort ist als mittelmäßig einzustufen. Die Ohrmuscheln sind ähnlich glatt wie beim Gainward SoundXplosion 5.1, so dass diese leichter verrutschen als beispielsweise beim SpeedLink oder Zalman Kopfhörer. Der Bügel ist selbstverstellend, passt sich also von alleine an den Kopf des Hörers an. Dies ist einerseits praktisch, verwehrt einem aber andererseits auch, den Kopfhörer so fest zu stellen, wie man es eben am liebsten hat.
Klanglich konnte der Hama 5.1 Vibra Kopfhörer überzeugen. Raumklangfeeling kommt sowohl beim Spielen als auch DVD-Schauen auf. Besonders eindrucksvoll ist die so genannte „Vibra-Technologie“, welche ab einem gewissen Basslevel die Ohrmuscheln stark vibrieren lassen. Dies trägt deutlich zu einem besseren Klangerlebnis bei, kann auf Dauer aber auch ziemlich nervig sein. Wer will schon ständig zwei vibrierende Teile am Kopf tragen?
Die ersten zehn Minuten eines Actionfilms sind mit dieser Technologie in jeder Hinsicht ein Erlebnis. Spätestens nach der Mitte des Films will man es wieder los haben. Glücklicherweise ist dies über die Regelung der Subwooferlautstärke möglich.
Im Test erzeugte der Hama Kopfhörer die tiefsten Bässe, tendierte aber sehr oft zum schnellen übersteuern, so dass man bei sehr lauter Musik mit viel Bass nur noch ein Krachen vernimmt. Hier gerät der Kopfhörer schnell an Grenzen, die SpeedLink und Zalman spielend überschreiten.
Preislich liegt der Hama 5.1 Vibra HS-600 mit circa 55 Euro genau in der Mitte.

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