AMD: High Definition für alle!

Fusion Render Cloud soll selbst "Crysis" für Gadgets aufbereiten

AMDs neuer „Supercomputer „, AMD Fusion Render Cloud, soll in der Lage sein HD-Inhalte zu rendern, in einer Art virtueller Wolke abzulegen und dann über einen Stream an diverse Geräte weiterzuleiten. AMD kündigte das neue System just auf der CES 2009 an. Über AMDs Fusion Render Cloud könnten selbst rechenintensive Spiele wie „Crysis“ auf einfachen Mobiltelefonen gespielt werden, da die Vorberechnungen an anderer Stelle stattfinden. Über das Internet wäre dann ein Stream möglich.

Anzeige

Im Grunde rendert AMDs neue Maschine die visuell aufwändigen Daten vorab. Nach den Berechnungen legt Fusion Render Cloud alles in einer „Compute Cloud“ ab. Dann werden die Daten komprimiert und in Echtzeit an die Endgeräte weitergeleitet, die das Rendering nicht selbst bewältigen könnten. Im Inneren von AMDs Fusion Render Cloud sollen AMD-Phenom-II-Prozessoren, AMD-790-Chipsets uund ATI Radeon HD 4870 Grafikprozessoren werkeln. Die Kommunikation zwischen dem AMD-Rechner und den Endgeräten soll über spezielle Software von OTOY stattfinden.

Dirk Meyer, AMD-CEO, prophezeiht: “Wir denken es wird der schnellste Supercomputer aller Zeiten. Und wir nutzen dabei OTOYs Software für einen einzigen Zweck: HD-Cloud-Computing wird Wirklichkeit. Unser Plan ist das System in der zweiten Hälfte 2009 fertigzustellen.”

Jules Urbach, CEO von OTOY, unterstützt Meyer: “In Verbindung mit OTOYs revolutionärer und innovativer Software-Plattform kann die AMD Fusion Render Cloud die Unterhaltungsindustrie verändern und technische Barrieren zwischen Konsumenten und erstklassigen Inhalten auflösen.“

Wir sind gespannt wie das Ergebnis der Zusammenarbeit ausfallen wird.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.