AMD: „Netbooks sterben aus“

Netbooks verschwinden und günstige Notebooks kommen

AMD ist kein Freund von Netbooks. Das ist an sich eine alte Nachricht, doch AMD-Chef Dirk Meyer spricht abermals deutliche Worte: „Ich hasse es Netbooks zu sagen, denn innerhalb eines Jahres wird niemand mehr von Netbooks sprechen.“ Meyer hält weiter fest, dass AMD-Chips in günstigen Notebooks ab ca. 399 US-Dollar verbaut seien. Ein Pendant zum Intel Atom Prozessor, der Königs-CPU der Netbooks, plant AMD demnach nicht. Stattdessen will man weiter auf etwas teurere, aber auch leistungsfähigere Einsteiger-Notebooks setzen.

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AMDs Yukon-Plattform etwa arbeitet auf Basis des AMD Athlon Neo oder AMD Sempron mit einem Kern. Weiterhin verfügt das System über einen integrierten Single-Channel DDR2-Speicher-Controller, den AMD M690E Chipsatz und eine integrierte ATI Radeon X1250 DirectX9-Grafiklösung sowie den AMD SB600 I/O-Controller. Anbieter könnten alternativ auch die ATI Mobility Radeon HD 3410 verbauen, um die Grafikleistung zu erhöhen.

Weitere CPUs für günstige und stromsparende Notebooks sind AMDs Athlon Neo MV-40 mit 1,6 GHz Takt, 512 KByte L2-Cache und 15 Watt Verlustleistung (TDP) sowie der AMD Sempron 210U mit 1,5 GHz Takt, 256 KByte L2-Cache und 15 Watt TDP und zu guter letzt der AMD Sempron 200U mit 1 GHz Takt, ebenfalls 256 KByte L2-Cache und 8 Watt TDP. Alle Chips stellt AMD im 65-Nanometer-Verfahren bereit.

Meyer gibt sich daher gelassen: „Wir haben demnach mit Yukon, Congo, Nile und Ontario eine große Bandbreite an Lösungen für kleine, preiswerte Rechner parat.“

Quelle: CNet

André Westphal

Redakteur

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