Toshiba ruft Laptops zurück

41.000 Notebooks in USA sollen von Überhitzungsproblemen betroffen sein

Toshiba ruft in Nordamerika freiwillig über 41.000 Notebooks wegen Überhitzungsproblemen zurück. Es handelt sich um Temperaturerhöhungen, die sich rund um den Anschluss für das Netzteil abspielen und das Gehäuse verformen können. Bisher erhielt Toshiba Beschwerden von 129 betroffenen Anwendern. Der Rückruf betrifft einige Modelle der Satellite T135, Satellite T135D und Satellite Pro T130, die zwischen August 2009 und August 2010 in den USA verkauft wurden. Anwender sollen zunächst ein BIOS-Update herunterladen um festzustellen, ob ihr Gerät betroffen ist.

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Das neue BIOS erkennt die Überhitzungsprobleme und schaltet gegebenenfalls den Netztteil-Anschluss ab, um den Anwender anschließend zu einer Toshiba-Kontaktmöglichkeit für kostenlose Reparaturen weiterzuleiten. Auf diese Weise lässt sich sicher feststellen, ob das eigene Gerät von den Problemen betroffen ist.

UPDATE 7.9.2010:
Wie Toshiba Hartware.net mitteilte, sind die deutschen Notebook-Serien von dem Rückruf nicht betroffen. Hier sei „auch noch kein Problem aufgetreten“. Für die Produktreihen, bei denen es möglicherweise zu einer Überhitzung kommen könnte, gibt es ein Update auf der deutschen Toshiba-Seite.

Quelle: Toshiba

André Westphal

Redakteur

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