Kinect absichtlich modderfreundlich?

Microsoft ändert seine PR-Strategie

Zahlreiche Hobbyprogrammierer haben Kinect bereits für kreative Experimente zweckentfremdet. Anfangs stand Microsoft diesem Vorgehen sehr skeptisch gegenüber und drohte mit rechtlichen Schritten. Mittlerweile hat das Unternehmen offenbar erkannt, dass die Ideen aus der Community sich positiv auf das Image des Bewegungssensors auswirken und schlägt ganz andere Töne an: So erklärt Microsofts Programm-Manager Alex Kipman man habe Kinect absichtlich als „offen“ konzipiert, um Anwendern Gelegenheit zu geben die Möglichkeiten des Peripheriegerätes auszureizen.

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So sei Kinect auch keinesfalls „gehackt“ worden: „Ein Hack würde bedeuten, dass jemand die Algorithmen in der Xbox 360 geknackt hätte und sie nun missbrauchen würde. Das ist aber nicht der Fall“, erklärt Kipman. Unerwünscht wäre auch, wenn etwa jemand ein drittes Gerät zwischenschalten würde, um über Kinect an der Xbox 360 in Spielen zu betrügen. Auch dies sei aber nicht geschehen.

Gegen die aktuellen Open-Source-Treiber, die Kinect per USB an Windows-7-PCs nutzbar machen, habe Microsoft laut Kipman per se nichts einzuwenden. Hier habe man absichtlich keine Schutzmaßnahmen implementiert und freue sich bisher über die kreativen Ideen der Nutzer, die Kinects Vielseitigkeit unterstreihen würden.

In diesem Sinne ist hier abermals ein Video, das Kinect am PC in Aktion zeigt:

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Quelle: TechRadar

André Westphal

Redakteur

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