Celeron mit Abstrichen

Intel streicht bei seinem Sandy Bridge Celeron die Videobeschleunigung

Bei Intels günstigeren Prozessor-Modellen, wie dem Celeron oder Pentium, sind Abstriche hinsichtlich der Features nicht ungewöhnlich. So besaßen die Celeron- oder Pentium-Modelle der letzten Generationen beispielsweise einen geringeren Cache, kamen ohne Hyperthreading daher und mussten auf andere Features verzichten. Nun berichtet SemiAccurate über weitere bekannt gewordene Kürzungen der neuen Celeron B810 Notebook-CPU, die wohl etwas extrem ausgefallen sind.

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Nachdem schon die auf Sandy Bridge basierenden Pentium-CPUs mit einem geringeren Level3-Cache und ohne HyperThreading, Turbo Boost und AES daherkommen werden, war eigentlich schon davon auszugehen, dass dies auch für die Celeron-CPUs gelten wird. Laut SemiAccurate sollen aber beim Celeron auch die Clear Video HD sowie Standard Clear Video Unterstützung gestrichen worden sein. Diese Features dienen der Videobeschleunigung durch die integrierte GPU und entlasten dabei die CPU. Dabei handelt es sich um ein heutzutage eigentlich gängiges Feature, das vor allem in einer Einstiegs-CPU sinnvoll wäre. Deshalb überrascht es, dass Intel gerade die Videobeschleunigung bei einer mobilen Budget-CPU zum Preis von 86 US-Dollar streicht, die mit aller Wahrscheinlichkeit ohne eine separate Grafikeinheit mit Videobeschleunigung auskommen muss.

Darüber hinaus wurden auch InTRU 3D und die Unterstützung für WiDi gestrichen. Die integrierte Grafikeinheit wird allerdings weiterhin einen TurboModus besitzen, der es ihr erlaubt sich im Bedarfsfall von 650 auf 950 MHz hochzutakten.

Quelle: SemiAccurate

Jan Apostel

Redakteur

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