RAM-Kosten bei Smartphones gesunken

Arbeitsspeicher in Smartphones könnte wachsen

Das LG LTE2 sowie die japanische Variante des Samsung Galaxy S III nutzen als erste Smartphones 2 GByte Arbeitsspeicher. Daraus könnte ein Trend entstehen, denn laut den Analysten der IHS iSuppli macht RAM bei den Materialkosten für Smartphones trotz wachsender Speichermengen einen immer geringeren Anteil aus: Im ersten Quartal 2012 entfielen auf den Arbeitsspeicher 6,3 % der Materialkosten. Im ersten Quartal 2011 waren es noch 13,4 %. Die Ursache liegt im Preisverfall bei DRAM für mobile Endgeräte. DRAM-Hersteller liefern sich aktuell einen Preiskrieg, von dem Smartphone-Hersteller profitieren.

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Die IHS iSuppli rechnet damit, dass die Preise für DRAM 2012 weiter fallen werden. Eventuell gibt es entsprechend bald noch mehr Smartphones mit 2 oder sogar mehr GByte Arbeitsspeicher – die niedrigen Materialkosten sprechen dafür.

Allerdings stoßen die Hersteller bald an die Grenzen der Bandbreiten, weswegen die JEDEC erst kürzlich den neuen Standard für LPDDR3-RAM verabschiedet hat. 2013 soll bereits das Gros der neuen Smartphone-Modelle auf LPDDR3 setzen. Erste Geräte mit dem neuen Speicher erwartet man noch 2012.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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