Verwirrung um Radeon HD 8000

AMD erklärt das Namensschema

Aktuell gibt es Verwirrung um die Namensgebung neuer Grafiklösungen unter dem Banner der AMD Radeon HD 8000. Ausgelöst wurde das Chaos durch die neuen APUs der Serie Richland. Sie laufen bei AMD unter der Marke Radeon HD 8000, basieren aber technisch eher auf der Radeon-6000-Reihe. An dieser Stelle versucht Kevin Lensing, bei AMD Leiter der Geschäftsabteilung für Notebooks, Licht ins Dunkel zu bringen. Laut Lensing solle die Nummerierung Laien über das Leistungsgefälle der Chips informieren – auf die Architektur könne man daraus keine Rückschlüsse ziehen.

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Lensing führt im Detail aus: „Man muss sich hier in die Köpfe der normalen Nutzer hineinversetzen, die sich einen Computer kaufen möchten. Der Laie denkt völlig anders, als ein IT-Journalist, der das Innenleben im Detail analysieren will.“ Aus diesem Grund symbolisiere die Nummerierung der Radeon-Grafiklösungen die Leistung und das Erscheinungsjahr – nicht die jeweilige Architektur: „Für uns steht die 8 bzw. die Reihe Radeon HD 8000 nicht für die Architektur Graphics Core Next (GCN), sondern einfach für die Modelle aus dem Jahr 2013. Alle Nummern nach der 8 geben dann das Leistungsgefälle wieder.“ Lensing betont, dass die meisten Kunden nicht kümmern würde, ob eine Grafikkarte nun auf der Architektur Northern Islands, Southern Islands oder Sea Islands basiere. Der Laie wolle einfach schnell erkennen, wie hoch die Leistung sei.

Quelle: TheInquirer

André Westphal

Redakteur

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