Keine Zukunft für große Tablets?

Intel zweifelt am Sinn der 10-Zoll-Modelle

Der Hersteller Intel zweifelt daran, dass sich Tablets mit Bilddiagonalen von ca. 10 Zoll oder mehr langfristig am Markt halten können. So rechnet Intel für die nächsten Jahre damit, dass die Verkaufszahlen bei Tablets mit „großen“ Bilddiagonalen mehr und mehr einbrechen. Als Begründung führt Intel an, dass sich Kunden lieber Smartphones mit verhältnismäßig großen Bilddiagonalen, kompakte 7-Zoll-Tablets und Notebooks mit ins Gepäck nähmen. 10-Zoll-Tablets werden laut Intel zugunsten von Hybriden aus Notebooks und Tablets langsam vom Markt verschwinden.

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Zumindest Intels Vizepräsident und General-Manager der PC-Client-Abteilung, Kirk Skaugen, vertritt diesen Standpunkt: „Die größten Trends sind derzeit die Convertibles bzw. die Hybrid-Notebooks mit abnehmbaren Displays.“

Allerdings sollte man diese Aussagen durchaus mit Vorsicht genießen: Intel will durch seine Ultrabooks mit Touchscreens natürlich selbst gern ein Stück vom mobilen Kuchen abhaben und pusht ebenso Notebooks mit x86-CPUs und abnehmbaren Bildschirmen. In den Prophezeiungen Skaugens schwingt somit sicherlich eine gehörige Portion eigenes Interesse mit.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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