AMD APU-Gaming in der Praxis - Seite 5

Spielen ohne Grafikkarte, aber mit A10-6800K & -6700

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Fazit

Kann man sich also mit heutigen APUs von AMD ein Gaming-System für die moderaten Ansprüche zusammenbauen? Diese Frage kann nach dem Test eindeutig mit einem „Ja“ beantworten werden.
Natürlich sind diese A10-6700 und A10-6800K keine Lösungen für Grafik-Enthusiasten oder Hardcore-Gamer – allerdings sollen sie dies aber auch gar nicht sein. Besonders für Gelegenheitsspieler oder Causal-Gamer, die gerne mal das ein oder andere Spiel im Wohnzimmer oder am heimischen Arbeits-PC spielen möchten und die mit gewissen grafischen Defiziten keine Probleme haben, können sich mit den APUs ein preiswertes Gaming-System zusammenstellen.
Auch zeigt unser Test, dass es möglich ist, in der nativen Full-HD Auflösung das eine oder andere Spiel zu spielen – natürlich mit reduzierten Details. Je geringer die Auflösung, desto geringer ist der Rechenaufwand für die iGPU und somit können hier und da natürlich dann auch zusätzliche Details zugeschaltet werden.
Ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass sich bei APUs schneller Arbeitsspeicher endlich bezahlt macht und fast 1:1 in Performance umgesetzt wird – ein erfreulicher Aspekt, der bei Systemen mit externer Grafikkarte bis heute nicht in die Praxis umgesetzt wird.


AMD A10-6800K & A10-6700

Wer aus dem Duell A10-6700 gegen A10-6800K als Sieger hervorgeht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Der A10-6700 ist unserer Meinung nach das „rundere“ Produkt. Er hat eine angemessene Verlustleistung, bleibt kühl und ist im Durchschnitt nur wenige Prozentpunkte langsamer als der A10-6800K. Dafür bietet der A10-6800K den Bonus des offenen Multiplikators zum einfacheren Übertakten sowie die höhere Gesamtleistung, verbrät dafür unter Last aber auch gerne mal 40 Watt mehr.

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