Touchscreen-Notebooks sterben aus

Hybrid-Tablets / Convertibles verbleiben

Microsoft und Intel haben sich einige Zeit nichts sehnlicher gewünscht, als mit dem Betriebssystem Windows 8.1 und hochpreisigen Ultrabooks mit Touchscreens den Markt zu erobern. Doch weder das OS mit der für Touch-Eingaben optimierten Oberfläche „Modern“ noch die Ultrabooks hinterließen bei Kunden den Eindruck, welchen die Hersteller sich gewünscht hätten. Entsprechend heißt es nun aus der Zuliefererindustrie, dass die Partner von Microsoft und Intel insgesamt die Produktion von klassischen Touchscreen-Notebooks einstellen wollen.

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Verbleiben werden natürlich Hybrid-Modelle, die sowohl als Notebooks als auch als Tablets nutzbar sind. Bei jenen Convertibles lässt sich die Tastatur komplett abnehmen. Hier liegt dann auch der neue Fokus der Hersteller. Notebooks mit klassischen „Clamshells“ sollen aber auf Touchscreens verzichten. Letztere treiben nur die Preise in die Höhe, ohne aus Kundensicht ausreichend Mehrwerte zu bieten. Von Anfang an bestand hier nur geringe Nachfrage, was sich auch in den Verkaufszahlen widergespiegelt habe.

2015 wollen sich Notebook-Hersteller zum einen auf günstige Einstiegs-Modelle mit Cloud-Fokus als auch auf Convertibles für anspruchsvollere Anwender konzentrieren.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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