„The Witcher 3“: Grafik wegen Konsolen beschnitten

Entwickler beziehen zu den Gerüchten Stellung

Aktuell gibt es viele Diskussionen um das RPG „The Witcher 3: Wild Hunt“. Zwar räumt der Titel in den ersten Tests restlos Traumwertungen ab, doch sprechen viele Rezensionen im Bezug auf die getestete PS4-Version von Framerate-Problemen. Zudem wurden frühe Videos und Screenshots des Spieles mit dem aktuellen Gameplay vergleichen. Im Ergebnis bescheinigen viele Beobachter dem Game ein massives Grafik-Downgrade. Jetzt hat angeblich sowohl ein anonymer Entwickler Stellung bezogen als auch CD Projekt selbst in den offiziellen Foren.

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Der anonym gebliebene Entwickler sprach mit Gaming-Websites und bestätigte angeblich, dass die Portierung auf die Konsolen Microsoft Xbox One und Sony Playstation 4 insgesamt dafür gesorgt habe, dass man die Grafik beschnitten habe. Der polnische Entwickler hätte nicht die Ressourcen gehabt die Konsolenversionen so stark von der PC-Variante abzukoppeln, so dass man dann insgesamt die Grafik herunterschraubte. Laut den Berichten habe CD Projekt für „The Witcher 3: Wild Hunt“ etwa die maximale Entfernung von sichtbaren Objekten, die Ambient Occlusion und die Vegetationsdichte reduziert. Zudem habe man die Physik des Wassers vereinfacht und dort die Tessellation sowie die Echtzeit-Reflexionen entfernt. Blutlachen im Wasser wurden ebenfalls ersatzlos gestrichen. Auch die Partikeldarstellung bei Feuer, Rauch und Nebel wurde stark angepasst.

In den Foren des Entwicklers CD Projekt hat der Mitarbeiter Marcin Momot die durchgesickerten Informationen offiziell kommentiert: Es handele sich um Gerüchte, deren Wahrheitsgehalt man weder bestätige noch dementiere. Man rät allen Gamern selbst zu entscheiden, ob „The Witcher 3: Wild Hunt“ den eigenen Ansprüchen genüge – sowohl grafisch als auch spielerisch.

Quelle: CDProjektRed

André Westphal

Redakteur

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