Apple Watch im Teardown

Lässt sich nur von geübter Hand öffnen

Die Kollegen von Tech Republic haben die Apple Watch einem Teardown unterzogen und dabei interessante Aspekte der Hardware offen gelegt. Zu diesem Zweck nahmen sie ein Modell aus rostfreiem Stahl mit 42 mm und einem schwarzen Sport-Armband auseinander. Das Gewicht dieses Exemplars lag bei 50 Gramm, die Höhe bei 42 mm, die Breite bei 36 mm und die Dicke bei 10,5 mm. Das Front-Panel der Smartwatch bestand aus Saphir-Kristall und nicht dem Ion-X-Glas des Aluminium-Sport-Modells. Als Fazit postulieren die Kollegen, dass die Apple Watch auch im Inneren sehr gut verarbeitet sei.

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Dabei ließ sich die Apple Watch zwar nur schwer öffnen, so dass dies lediglich geübten Bastlern zu empfehlen sei, es war aber nicht unmöglich. Problematisch ist, dass das Display direkt mit dem Gehäuse verbunden ist – sowohl über Klebstoff als auch einen Verschluss. Spezielle Werkzeuge waren zwar nicht zum Öffnen der Apple Watch nötig, allerdings sehr ruhige Hände und viel Geduld. Schwierig sei es vor allem, tief verborgene Komponenten wie den Pulsmesser zu erreichen. Spannend ist auch, dass Apple viel individuelle Hardware integriert: Prozessor, das Gros des Boards sowie die weiteren Verbindungen sind alle von Vergussmasse bedeckt. Dies ist eine ungewöhnliche Vorgehensweise für viele unterschiedliche Komponenten. Außerdem kommt in der Apple Watch ein modernes STMicroelectronics Gyroskop mit sechs Achsen zum Einsatz.

Wer übrigens gehofft hatte selbst eventuell Upgrades am Innenleben vorzunehmen, guckt in die Röhre: Dies dürfte ohne einen Austausch der gesamten Innereien unmöglich bleiben. Sollte Apple 2016 die nächste Generation der Apple Watch veröffentlichen, wird der Hersteller vermutlich ein gänzlich neues Gehäuse / Innenleben verwenden. Weitere Informationen liefert folgendes Video:



Quelle: TechRepublic

André Westphal

Redakteur

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