Intel Skylake: Erste Tests sind da

Viel Lob für die neuen High-End-Prozessoren

Intel hat seine neuen Chips der Reihe Skylake auf der Gamescom 2015 vorgestellt. Als erstes erscheinen die Core i7-6700K und Core i5-6600K. Beide unterstützen DDR4-RAM, PCI Express 3.0 sowie eine höhere Anzahl an Ports für USB 3.0. Den neuen Chips sind jeweils vier Kerne sowie offene Multiplikatoren gemeinsam, welche Übertakter animieren dürften. Gegenüber der Vorgängergeneration Haswell weist Intel für Skylake eine um 10 % gestiegene Leistung bei identischem Takt aus. Skylake entsteht im 14-Nanomter-Verfahren und unterstützt doppelt so viel Arbeitsspeicher wie Haswell – bis zu 64 GByte.

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Da Intel Skylake auch DDR3L-RAM unterstützt können die Partner sich bei ihren Mainboards für die Plattform LGA1151 entscheiden, ob sie auf DDR4- oder besagten DDR3L-Arbeitsspeicher setzen. Es kommt der Chipsatz Intel Z170 zum Einsatz. Intel hat dabei die bei Haswell noch integrierten Spannungswandler erneut ausgelagert, um die Temperatur-Eigenschaften zu verbessern.

Erste Reviews zu den Intel Skylake zeigen sich sehr angetan. Etwa schreiben die Kollegen von AnandTech: „In einem Takt-zu-Takt-Vergleich liefert Skylake durchschnittlich in CPU-basierten Benchmarks eine um 25 % bessere Leistung ab. Vergleicht man die Prozessoren jeweils mit ihren regulären Taktraten, sind ca. 37 % mehr Leistung drin. In einigen Tests ist sogar noch weitere Performance-Steigerungen möglich.“

Auch unsere Freunde von HardwareLuxx loben: „In Kombination mit dem Z170-Chipsatz ist Intels neue Skylake-Plattform aber objektiv gesehen hervorragend gelungen.“. Zugleich mahnt man allerdings: „In große Jubeltriaden muss man allerdings dann doch nicht ausbrechen, denn Intels neuer Core i7-6700K macht vieles auch nur ein wenig besser als die Vorgänger. Vielleicht ist es ein kleiner Fluch, dass Intel in den letzten Jahren immer nur Verbesserungen von knapp 10% hinlegen musste, um weiterhin an der Spitze zu stehen.“

Für Interessierte, denen es auf jedes bißchen Leistung bzw. die Gesamt-Plattform ankommt, lohnt sich Intel Skylake demnach. Quantensprünge bei der reinen CPU-Leistung bleiben allerdings aus.

Quelle: AnandTech

André Westphal

Redakteur

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