Wavemaster Cube Mini - Seite 4

2.0-Bluetooth-Lautsprecher mit Flexibilität für ca. 100 Euro

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Leistung beim Gaming

Wie eingangs erwähnt spricht rein gar nichts dagegen, die Wavemaster Cube Mini wahlweise via Bluetooth oder auch kabelgebunden fürs Gaming zu missbrauchen. Man sollte eben nur darauf achten, ausreichend Abstand zwischen den Boxen zu belassen. Auf allzu kleinen Schreibtischen sollten die Cube Mini daher nicht verwendet werden und stattdessen auf umliegende Regale ausweichen.
In Spielen wie „Tomb Raider“ konnten wir passabel durch Feindeslager schleichen und heraushören, hinter welcher Ecke gerade ein Gegner knirschte. Explosionen wummern mit ausreichend Bass und Schüsse verfügen über den nötigen Knalleffekt. Auch im rundenbasierten RPG „Shadowrun: Hong Kong“ wabert der sphärische Electro-Soundtrack wunderbar aus den Boxen, während die Waffen sprechen. Als Kontrast dient das zurecht abgefeierte Episoden-Adventure „Life is Strange“, welches primär die Dialoge ins Zentrum stellt. Die Stimmen sind super zu verstehen und erschallen klar aus den Lautsprechern. Für den Indie-Soundtrack, welcher das Adventure untermalt, könnte man sich etwas mehr Sprizigkeit wünschen. Trotzdem funktioniert hier die Kombination aus Zocken und Untermalung durch die Wavemaster Cube Mini tadellos.


Cube Mini – Rückseite

Wer in „Metal Gear Solid V: The Phantom Pain“ oder „Far Cry 4“ durch die Gegend röhrt, hat ebenfalls an den Wavemaster Cube Mini seinen Spaß, könnte aber einen dedizierten Subwoofer in Feuergefechten etwas vermissen.
Trotzdem muss man abschließend festhalten: Als Allround-Set eignen sich die Lautsprecher gut, so dass sie auch beim Gaming wirklich zu gebrauchen sind. Jedenfalls ergibt es angesichts der gebotenen Qualität wenig Sinn, neben den Cube Mini noch ein weiteres Lautsprecher-Set extra fürs Zocken anzuschaffen.

André Westphal

Redakteur

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