Intel kündigt “Apolle Lake“ an

Neue Plattform für günstige PCs im zweiten Halbjahr

Auf dem „Intel Developer Forum“ in Shenzhen, China, hat Intel „Apollo Lake“ angekündigt, eine neue Plattform für günstige Notebooks und kompakte PCs wie z.B. All-In-One-Modelle. Teil davon sind neue 14-Nanometer-Prozessoren mit der neuen „Goldmont“ Architektur. Mit Einzelheiten hielt sich Intel noch zurück, aber diese CPUs sollen u.a. eine deutlich bessere Grafikeinheit bekommen.

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Intels aktuelle Low-Cost Plattform „Braswell“ (Airmont Architektur) verwendet die achte Generation von Intel HD Graphics, „Apollo Lake“ bekommt nun die neunte Generation und diese soll praktisch den Grafikeinheiten der Skylake Desktop-Prozessoren entsprechen. Damit einher gehen dürfte eine Erhöhung der Shader-Einheiten.
Außerdem ermöglicht „Apollo Lake“ den PC-Hersteller die Auswahl zwischen DDR4, DDR3L und LPDDR3/4 Hauptspeicher, so dass diese je nach Positionierung ihres Produktes teureren und schnelleren RAM verwenden können oder eben auch nicht.
Die neuen „Apollo Lake“ Prozessoren dürften als Intel Celeron und Pentium Modelle auf den Markt kommen und sollen neben höherer CPU- und Grafikleistung auch eine längere Akkulaufzeit als „Braswell“ mitbringen. Das ermöglicht kleinere Akkus und damit kompaktere und flachere Designs. Dazu beitragen soll auch eine höhere Integration von Funktionen in den Prozessor bzw. SoC.
Entsprechende PCs und Notebooks sollen im Laufe des zweiten Halbjahres erscheinen. Weitere Informationen dürften wir auf der Computex Anfang Juni oder dem nächsten Intel Developer Forum im August erfahren.


Apollo Lake Plattform
Anwendungsmöglichkeiten
Einsparungspotenzial
CPU-Design
Cloudbook
Convertibles

Quelle: AnandTech

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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