Chuwi LapBook Air im Test: Designer-Notebook für Einsteiger

Mobil-PC mit 14,1"-Display, 1080p und 8 GByte RAM für unter 400 Euro

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Mit dem LapBook Air hat der chinesische Hersteller Chuwi ein Notebook veröffentlicht, das sich nicht nur im Namen an einen gewissen Hersteller aus Cupertino anlehnt. Allerdings visiert Chuwi mit diesem eher günstigen Gerät die untere Mittelklasse im Markt für Laptops an. Für weniger als 400 Euro bekommt man hier jedoch nicht nur ein attraktives Design, sondern durchaus solide, technische Daten geboten.

Einführung

Der asiatische Hersteller Chuwi ist laut eigenen Aussagen seit 2004 im Geschäft, erlangte aber erst ab 2010 nach und nach mehr Popularität. Seit 2015 ist das Unternehmen aktiv dabei, seine Geräte international an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Im Zentrum stehen bei Chuwi Notebooks und Tablets bzw. 2-in-1-Geräte. Für unseren Test haben wir nun von unserem Partnershop GearBest das Notebook Chuwi LapBook Air erhalten. Bei diesem Händler kostet das Notebook aktuell ca. 280 Euro. Dafür muss der Code „ChuwiLapbookHW“ zum Einsatz kommen. Wie der Name schon mehr oder minder subtil andeutet, hat sich Chuwi in diesem Fall vom Apple MacBook Air inspirieren lassen.

Chuwi setzt also für dieses Notebook auf ein sehr schlankes Design. Da der Preis allerdings unter 400 Euro liegt, gibt es natürlich bei Verarbeitung und Technik ein anderes Gesamtpaket als bei den Apple-Pendants. Hier sind zunächst die wichtigsten technischen Daten des Chuwi LapBook Air in der Übersicht.

Chuwi LapBook Air

  • Bildschirm: 14,1 Zoll, 1920×1080 Bildpunkte
  • Prozessor: Intel Celeron N3450 mit vier Kernen und bis zu 2,2 GHz Takt
  • GPU: Intel HD Graphics 500
  • RAM und Speicher: 8 GByte DDR3-RAM, 128 GByte (eMMC)
  • Front-Kamera: 2 Megapixel
  • Akku: 10.000 mAh (fest verbaut)
  • Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Home
  • Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, zweimal USB Typ-A (2.0), Bluetooth 4.0, Mini-HDMI, microSD, 3,5-mm-Audio
  • Abmessungen / Gewicht: 329 x 220 x 20,5 mm / 1,74 kg
  • Preis: ca. 370 Euro

Nun ist klar, dass der Prozessor aus der Celeron-Reihe, basierend auf der bereits in die Jahre gekommenen Apollo-Lake-Architektur aus dem Jahr 2016, keine Wunder vollbringen kann. Immerhin stehen dem Chip aber 8 GByte Dual-Channel-RAM zur Seite, was man in dieser Preisklasse nicht unbedingt immer voraussetzen darf. Außerdem ist die Akkukapazität mit 10.000 mAh durchaus ein Pluspunkt. Zumindest sollte das gelten, wenn die Laufzeiten in der Praxis passen.

Letzteres wollen wir in diesem Test dann auch herausfinden. Zunächst schauen wir uns im nächsten Abschnitt aber die Ausstattung und Verarbeitung des Chuwi LapBook Air an. Anschließend widmen wir uns einigen Benchmarks, um die Leistung einschätzen zu können. Anschließend erfolgt ein Einblick in unseren Praxistest des Notebooks. Zuletzt ziehen wir natürlich ein Fazit und führen aus, für wen der Laptop unserer Ansicht nach geeignet ist.

André Westphal

Redakteur

2 Antworten

  1. MiniMax sagt:

    Bei dem aufgerufenen Preis von unter € 300 darf man eigentlich nicht meckern über solch ein Notebook. Aber es ist halt dementsprechend grenzwertig:
    Die CPU Celeron N3450 ist heutzutage unterste Grenze des Erträglichen, wenn überhaupt. Und da helfen auch die erfreulichen 8 GB RAM nicht viel weiter.
    Leider muß man praktisch doppelt so viel ausgeben (um € 500), um etwas wirklich Besseres von den kleineren China-Anbietern zu bekommen. Z.B. das Cube Thinker i35, das immerhin eine Core m3-7Y30 CPU hat und gleich vom Start weg eine „richtige“ SSD mit 256 GB. Und vor allem mit dem de facto Surface Display ein viel besseres Display.
    Mir scheint es übrigens so, als ob beide Geräte vom gleichen Hersteller entwickelt wurden und hergestellt werden. Selbst das recht hohe Gewicht ist bei beiden das Gleiche.

  2. MiniMax sagt:

    Das von den allgemeinen Eigenschaften recht ähnliche Teclast F7 Notebook wiegt übrigens nur 1,39kg.

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