Smartphones graben Digitalkameras das Wasser ab

Kompaktkameras finden immer weniger Käufer

Es ist kein Geheimnis, dass sich Digitalkameras mittlerweile deutlich schlechter verkaufen, als noch vor einigen Jahren. So konnten die Unternehmen, welche in der Camera & Imaging Products Association (CIPA) sitzen, 2010 noch 121 Mio. Fotokameras absetzen. Das war der Höhepunkt, denn danach ging es quasi nur noch bergab. 2017 erreichte man dabei einen neuen Tiefstand. Nur noch 25 Mio. Digitalkameras wanderten in Kundenhände. Der Auslöser ist eindeutig: Viele Kunden begnügen sich mit einem Smartphone zur Aufnahme von Schnappschüssen.

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So knipsen hochwertige Smartphones wie die Huawei P20 Pro, HTC U12+ oder auch das von uns getestete Xiaomi Mi 8 mittlerweile Fotos, die sich keineswegs hinter vielen Digitalkameras verstecken müssen. Eine Daseinsberechtigung haben hingegen natürlich nach wie vor DSLRs oder spiegellose Systemkameras, welche aufgrund ihrer deutlich größeren Sensoren und der wechselbaren Objektive eine Foto- und Videoqualität erreichen, von der Smartphones weiterhin nur zu träumen wagen.

Allerdings haben Smartphone-Kameras über die Jahre eine Foto- und Videoqualität erreicht, welche einfache Digitalkameras eher überflüssig macht. Und genau das spiegelt sich auch in den Umsätzen der Hersteller wider.

André Westphal

Redakteur

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