Nvidia Titan RTX ist offiziell für 2700 Euro

Neue High-End Grafikkarte mit 24 GByte für professionelle Nutzung

Vor wenigen Tagen war die Nvidia Titan RTX bereits aufgetaucht, aber nun wurde „T-Rex“, wie diese Grafikkarte auf Basis der ‚Turing‘ Architektur auch genannt wird, offiziell vorgestellt. Wie erwartet stellt die Titan RTX ein Upgrade zur GeForce RTX 2080 Ti dar mit erweiterten Spezifikationen und mehr Grafikspeicher, ist aber nicht für Gaming gedacht, sondern für den professionellen Einsatz.

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Die Nvidia Titan RTX verwendet den gleichen Grafikchip wie die GeForce RTX 2080 Ti, den TU102, aber im Vollausbau mit mehr Shader-Einheiten bzw. CUDA-Kernen, Tensor- und RT-Kernen, Textur- und Geometrieeinheiten sowie ROPs. Der Grafikspeicher wurd mehr als verdoppelt auf 24 GByte GDDR6 und auch die zugrunde liegende Speicherschnittstelle wurde von 352 auf 384 bit erweitert für mehr Bandbreite. Gleichzeitig wurde der Boost-Takt des Grafikchips erhöht, was dann letztendlich wohl auch dazu geführt hat, dass der nominelle Stromverbrauch von 260 auf 280 Watt TDP steigt.

Die folgende Tabelle stellt die technischen Daten von Nvidia Titan RTX und GeForce RTX 2080 Ti gegenüber.

Nvidia ‚Turing‘ Grafikkarten (Stand: 5.12.20
Modell GeForce RTX 2080 Ti Titan RTX
Chip TU102
Transistoren 18,6 Mrd.
Shader-Einheiten 4352 4608
Tensor-Kerne 544 576
RT-Kerne 68 72
Textureinheiten 272 288
Geometrieeinheiten 34 36
ROPs 88 96
Basis-/Boost-Takt 1350/1635 MHz 1350/1770 MHz
RAM-Interface 352 bit 384 bit
RAM 11 GByte GDDR6 24 GByte GDDR6
RAM-Takt 1750 MHz
TDP 260 Watt 280 Watt
Listenpreis 1259 Euro 2699 Euro

Wie erwartet ist die Nvidia Titan RTX mit 2699 Euro offiziell rund doppelt so teuer wie die GeForce RTX 2080 Ti, aber erstaunlicherweise günstiger als der direkte Voränger der Titan-Serie, denn die Titan V kostet bei Nvidia immer noch 3200 Euro.

Als Zielgruppe für die Titan RTX hat Nvidia Forscher und Wissenschaftler im Bereich künstlicher Intelligenz ausgemacht, deren Aufbau und Training neuronaler Netzwerke sowie die Aufarbeitung großer Datenmengen deutlich schneller vonstatten gehen soll. Mit der Titan RTX soll man auch einen Schritt weiter zu Raytracing in Echtzeit kommen und wem eine nicht genügt, kann auch eine zweite per NVLink dazu stecken für noch mehr Leistung.

Quelle: Nvidia

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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