360 S6 im Test: Ein Roboter-Staubsauger putzt sich durch

Konkurrent des Roborock S50 überrascht mit tollem Preis-Leistungsverhältnis

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Der chinesische Hersteller 360 bietet mit dem S6 einen Roboter-Staubsauger an, der in den technischen Details in vielen Bezügen dem Xiaomi Mi Robot Vacuum ähnelt. Allerdings kann der S6 wie der Roborock S50 auch nass wischen. Ob dieses Modell es mit den Platzhirschen aufnehmen kann, finden wir im Test heraus.

Einführung

Es ist kein Geheimnis, dass die Xiaomi Mi Robot Vacuum und Roborock S50 (hier unser Test) beliebte Importe sind: Beide Staubsauger-Roboter bieten ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis. Der 360 S6 ähnelt den beiden Modellen nicht nur im Design, sondern auch in seinen Fähigkeiten. Dabei will man den Preis der Konkurrenten quasi nochmal unterbieten. Musste 360 dann auch bei der Qualität Kompromisse eingehen? Auf den ersten Blick scheint das nicht der Fall zu sein, wenn wir uns die technischen Daten einmal genauer ansehen.

360 S6

  • Kapazität für Schmutz / Staub: 400 ml
  • Kapazität des Wassertanks: ml
  • Funktionen: Saugen, Wischen
  • Schnittstelle: Wi-Fi 802.11 b/g/n
  • Sensoren: LDS Lidar Scanning, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Sensor zur Erkennung von Tiefen / Erhöhungen, Laser-Sensor zum Messen von Abständen, SLAM (Simultaneous Localization And Mapping)
  • Saugkraft: 1.800 pa
  • Strombedarf: 30 Watt
  • Lautstärke: Unter 65 dB
  • Spannung: 100 bis 250 Volt
  • Akkulaufzeit: 90 bis 120 Minuten
  • Ladezeit: 120 bis 150 Minuten
  • Akkukapazität: 3.200 mAh
  • Maße / Gewicht: 35 x 35 x 10 cm / 3,5 kg
  • Lieferumfang: 360 S6 Roboter, Netzteil, Stromkabel, Filter, Ladestation, Wassertank, Mopp, englischsprachige Anleitung, Reinigungs-Tool
  • Besonderheiten: Automatische Rückkehr zur Ladestation bei geringer Akkuladung, Bedienung über die App
  • Preis: 310,76 Euro

Derzeit kostet der 360 S6 bei unserem Partnershop GearBest, welcher uns freundlicherweise auch das Testmuster zur Verfügung gestellt hat, knapp 311 Euro als sogenannten „Presale Price“, also als Angebot für Vorbesteller.

Wer möchte, kann den 360 S6 direkt losflitzen lassen. Auch ohne jegliche Einrichtung genügt es, den Start-Button zu drücken und der kleine Roboter legt sofort los. Ohne Verknüpfung mit der App entgehen einem aber natürlich viele Kernfunktionen wie die Einrichtung von No-Go-Arealen.
Wer den Staubsauger nutzen will, muss dabei natürlich sicherstellen, dass er in alle Räume gelangt. Hindernisse von bis zu 1,5 cm Höhe kann der S6 zwar mit Ach und Krach überwinden, dann hört es aber auf.

Der 360 S6 kann per App übrigens auch Karten speichern, um später auf jene zurückzugreifen. Das ist ein Feature, das der Roborock S50 beispielsweise damals in unserem Test noch vermissen ließ. Es wurde erst kürzlich per Update nachgereicht. Doch bevor wir hier bereits die Funktionen des weißen Saugknechts besprechen, schauen wir uns zunächst mal die Austattung und Verarbeitung im Detail an. Es wird ein Blick auf die Smartphone-App des 360 S6 folgen, bevor wir noch Stellung zu unseren Praxiserfahrungen mit dem Roboter-Staubsauger beziehen. Am Ende stehen dann natürlich das Fazit und eine mögliche Kaufempfehlung.

André Westphal

Redakteur

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