Amazfit GTS im Test: Fitness-Smartwatch im Apple-Design - Seite 4

Eckiges Geschwisterlein der Huami Amazfit GTR mit Pulsmesser & GPS unter 130 Euro

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Weitere Anmerkungen

Im Alltag fällt die Amazfit GTS dank ihres immer noch geringen Gewichts von 24,8 g am Handgelenk kaum auf. Sie ist allerdings groß genug geraten, um sonstige Nicht-Uhrenträger etwa beim Arbeiten am Computer zu nerven. Im Klartext gilt also: Wer generell keine Armbanduhren trägt und sich davon am Handgelenk gestört fühlt, der wird auch die Amazfit GTS wohl ausschließlich zum Sport verwenden wollen.

Ansonsten ist das Wearable aber auch im Alltag nützlich und spart oft den Blick auf das Smartphone. Beispielsweise lässt sich ja auch an der Uhr ein Blick auf das Wetter erhaschen, ein Timer einstellen oder der Kompass verwenden. Erhält man eine Benachrichtigung, kann man so ebenfalls erst einmal kurz schauen, ob wirklich das Smartphone raus aus der Jackentasche muss.

Der Pulsmesser erzielt bei uns im Alltag passende Ergebnisse – wir haben da direkt mit den Werten verglichen, welche parallel ein Jabra Elite Sport ermittelte. Medizinisch genau sind die Ergebnisse dabei natürlich nicht, etwas Vorsicht ist also anzuraten. Trotzdem erhält man hier einen Fingerzeig zur eigenen Herzfrequenz.

Was wiederum die Laufzeit betrifft, so kommen die Angaben von Huami hin. 2 Wochen sind also durchaus realistisch. Die Laufzeit verkürzt sich natürlich, wenn GPS viel aktiv ist und der Pulsmesser auch abseits des Trainings häufiger misst. Denn das lässt sich in der App einstellen.

Es lässt sich an der Amazfit GTS auch das Always-On-Display aktivieren, was natürlich die Laufzeit ebenfalls verkürzt. Dann zeigt die Uhr auch im inaktiven Zustand die Uhrzeit an. Aus dieser minimalen Darstellung wechselt das Wearable wieder heraus, sobald ihr sie anhebt bzw. antippt.

Die Bedienung des Touchscreens erfolgt dabei wie erwartet: Über Wischen schaltet man zwischen den einzelnen Untermenüs um und durch Antippen kann man Funktionen aktivieren. Der Button an der Seite dient dabei auch dazu, aus den Menüs heraus direkt wieder zum Startbildschirm zu gelangen.

Sonstige Auffälligkeiten gab es in unserem Test nicht: Das System, vor allem die Bedienung der Musikwiedergabe, könnte etwas flotter reagieren. Allerdings liegt das alles noch im Rahmen für eine Smartwatch zum Preis von unter 150 Euro.

André Westphal

Redakteur

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