Xbox Series X: Alle Daten & 2 Videos

Neue Spielkonsole mit AMD "Zen 2" 8-Kern-CPU & Navi "RDNA 2" GPU

Nicht mal drei Wochen nach den letzten Details zur Xbox Series X hat Microsoft nun die kompletten Spezifikationen der zu Weihnachten dieses Jahres kommenden neuen Spielkonsole verraten. Dabei zeigt sich, dass die Xbox Series X trotz ihres vermeintlichen Preises von deutlich unter 1000 Euro durchaus mit einem High-End Gaming-PC mithalten könnte.

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Microsoft bestätigte nochmals, dass der zugrunde liegende Prozessor, der speziell für die Xbox Series X von AMD entwickelt bzw. angepasst wurde, auf der „Zen 2“ Mikroarchitektur basiert. Dieser verfügt über acht CPU-Kerne plus SMT für 16 Threads parallel und kommt aus einer optimierten 7-Nanometer-Fertigung, also wohl „N7P“ von TSMC. Als Taktrate werden 3,8 GHz angegeben, die sich bei aktivem SMT auf 3,66 GHz reduziert, wohl um die Wärmeentwicklung bei 16 gleichzeitigen Threads im Zaum zu halten. Details zur Cache-Struktur gibt es allerdings leider nicht.

Die integrierte Grafikeinheit bietet 4K-Auflösung mit Hardware-unterstütztem Raytracing und soll dabei 60 bis 120 Bilder pro Sekunde liefern. Die GPU basiert auf der kommenden AMD „RDNA 2“ Grafikarchitektur, ist also die nächste Generation nach den aktuellen Radeon RX 5000 ‚Navi‘ Grafikkarten (RDNA 1.0). Die Grafikeinheit bietet 52 Compute-Einheiten, die mit 1825 MHz takten und eine Gesamtleistung von 12 TeraFLOPS erreichen. Diese Zahlen laufen auf 3328 Stream-Prozessoren bzw. Shader-Einheiten hinaus, was ein gutes Stück mehr ist als die aktuelle Radeon RX 5700 XT mit ihren 2560 Shader-Einheiten.

Die Xbox Series X kann auf 16 GByte GDDR6-Speicher über eine 320 bit breite Speicherschnittstelle zugreifen. Die Bandbreite für 10 GByte liegt laut Microsoft bei 560 GByte/s und bei den restlichen 6 GByte bei 336 GByte/s.

Als Massenspeicher steht eine 1 TByte große NVMe SSD zur Verfügung, die bis zu 2400 MByte/s liefern kann. Optional kann diese auch selbst erweitert werden durch ein Erweiterungsmodul, aber ein einfacher Austausch gegen eine NVMe SSD mit 2 oder 4 TByte dürfte kaum möglch sein, denn Microsoft hat sich hier von Seagate eine spezielle SSDs liefern lassen.

Die Xbox Series X besitzt außerdem ein integriertes Blu-ray Laufwerrk, das 4K UltraHD unterstützt, und für externe Speichermedien steht USB 3.2 Gen.2 mit 10 Gbit/s zur Verfügung.

In den Demo-Videos konzentriert sich Microsoft auf die schnelle SSD mit ihren kurzen Ladezeiten sowie das „Quick Resume“ Feature, mit dem man schnell zwischen verschiedenen Spielen umschalten kann, wobei man gleich wieder an die Stelle im Spiel springt, wo man es zuletzt verlassen hatte.

 

Quelle: xbox.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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