AMD Ryzen PRO 4000 für Business-Laptops

Neue "Zen 2" Mobil-CPUs mit 4 bis 8 Kernen & mehr Unternehmensfunktionen

AMD hat heute drei neue Ryzen PRO 4000 Mobil-CPUs vorgestellt, die für den Einsatz in Business-Notebooks gedacht sind. Es handelt sich zum Einen um die Nachfolger der Ryzen PRO 3000 Serie aus dem letzten Jahr und zum Anderen um die professionellen Varianten der Anfang diesen Jahres angekündigten Ryzen 4000 Mobil-CPUs.

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AMD Ryzen 3 PRO 3300U, Ryzen 5 PRO 3500U und Ryzen 7 PRO 3700U basierten noch auf der ‚Zen+‘ Mikroarchitektur und so sollten die neuen Ryzen 3 PRO 4450U, Ryzen 5 PRO 4650U und Ryzen 7 PRO 4750U allein schon wegen der nun verwendeten „Zen 2“ Mikroarchiktur deutlich besser sein. Zusätzlich hat AMD aber auch die Anzahl der Kerne erhöht und gleichzeitig dem Ryzen 3 SMT für die doppelte Anzahl logischer Kerne spendiert. Darüber hinaus wurden im Vergleich zur Vorgängergeneration auch die Taktfrequenzen etwas erhöht, wobei man weiterhin bei einer nominellen TDP von 15 Watt bleibt – dank verbesserte Fertigung in 7- statt 12-Nanometer-Technik. AMD nennt hier „bis zu 20+ Stunden Akkulaufzeit“ mit dem Top-Modell, dem Ryzen 7 PRO 4750U, in einer „Premium-Plattform“, also wohl mit entsprechend großem Laptop-Akku. Im März hatte AMD bereits von Laufzeiten von 18 Stunden mit einer normalen Ryzen 4000 Mobil-CPU gesprochen.

Wie zuvor bringen die Ryzen PRO Mobilprozessoren einige für Unternehmen wichtige Features mit wie längere Verfügbarkeit der Komponenten, die Unterstützung von Fernwartung des Notebooks z.B. von einer zentralen IT-Abteilung und „AMD Memory Guard“, eine vollständige Verschlüsselung des Hauptspeicherinhalts. Dies ist insbesondere nützlich bei Notebooks, da diese nur selten heruntergefahren werden, sondern lediglich in den Schlafmodus gestellt werden durch einfaches Zuklappen des Deckels. In diesem Zustand ohne Verschlüsselung könnten Angreifer relativ einfach Speicherinhalte mit möglicherweise sensiblen Firmendaten abgreifen.

AMD nennt Hewlett Packard und Lenovo als zwei ihrer Notebook-Partner, die bald Ryzen PRO 4000 CPUs in ihren bestehenden Laptop-Serien einsetzen wollen.

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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