Gigabyte bestätigt Intel „Rocket Lake“ für März

Mitteilung zur Z490-Kompatibilität nennt Einführungstermin neuer Desktop-CPUs

Intel hatte seine CPUs der 11. Core Generation (Codename: Rocket Lake-S) bislang lediglich für dieses Quartal angekündigt, aber jetzt hat Gigabyte auch den Monat verraten. In einer offiziellen Mitteilung zur Unterstützung der kommenden Desktop-CPUs durch die bisherigen Z490-Mainboards bestätigt Gigabyte die bisherigen Erwartungen, dass die „Rocket Lake-S“ CPUs im März kommen.

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Gigabyte erklärt offiziell: „Die neusten Intel Core Prozessoren der 11. Generation werden im März 2021 veröffentlicht.“
Außerdem verspricht der taiwanische Hersteller, dass „alle Z490 Motherboards mit PCIe 4.0 Hardware Design nach einem Update auf das neue F20 BIOS die Intel Core Prozessoren der 11. Generation unterstützen und die extreme Bandbreite und Leistung für PCIe 4.0 Grafikkarten und SSDs bieten können.“

Die neuen Desktop-Prozessoren von Intel nutzen den gleichen LGA1200-Sockel wie die bisherige „Comet Lake-S“ CPU-Generation, die zusammen mit den Intel-400-Chipsätzen im letzten Frühjahr eingeführt wurden, aber noch kein PCI Express 4.0 unterstützen. Allerdings hatten viele Mainboard-Hersteller in weiser Voraussicht ihre Z490-Hauptplatinen schon für „Rocket Lake-S“ vorbereitet. Damit wird die größere Bandbreite von PCIe 4.0 nutzbar, sobald die entsprechende CPU eingesetzt und ein passendes BIOS-Update aufgespielt wird.

Die Intel „Rocket Lake-S“ Generation verfügt im Gegensatz zu den letzten Desktop-CPUs über die neuen „Cypress Cove“ Kerne, die mindestens 10 Prozent mehr Leistung bieten sollen als die bisherigen Skylake-Kerne, und besitzt auch eine neue integrierte Intel Xe Grafikeinheit, aber kommt weiterhin aus der mittlerweile mehrfach überarbeiteten 14-Nanometer-Fertigung. Ende Dezember wurde auf Basis einer durchgesickerten Roadmap berichtet, dass die Produktion der neuen CPU-Generation diesen Monat anläuft. Deshalb konnte man bereits von März als Verfügbarkeitsbeginn ausgehen.

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

3 Antworten

  1. Joe sagt:

    Nicht minder interessant ist die Frage nach der „nicht-vollumfänglichen“ Unterstützung von Rocket Lake in bspw. H470/H410 Boards – also dann eben „nur“ mit PCIe 3.0. Kann man sich darauf verlassen dass das funktionieren wird weil ist ja der gleiche Sockel?

    • Da lässt sich Gigabyte wohl ein Hintertürchen offen, aber es geht hier definitiv nur um Z490 – „alle Z490 Motherboards mit PCIe 4.0 Hardware Design“. Bei H470/H410 Boards dürfte das nicht vorgesehen sein und wenn, dann nur im Ausnahmefall. Die wollen sich ihr Geschäft ja nicht selbst verderben. 😉

  2. Joe sagt:

    Die Frage wäre wie man sich das Geschäft mehr verdirbt… als Kunde mehrt man sich sowas.

    Sockel 1200 hat ja selbst für intel-Verhältnisse eine sehr kurze Lebensdauer, vor dem Hintergrund, dass Alder Lake auf DDR5 setzt und damit (hier dann völlig nachvollziehbar) einen neuen Sockel benötigt. Die meisten Sockel 1200 Boards sind in H2 2020 gekauft worden, eine in H1 2021 erschienene CPU gleichen Sockels _muss_ (im Sinne einer Kundenerwartung) in so einem Board unterstützt werden (von echten technischen Aspekten wie eben PCIe 4.0 abgesehen).
    Man muss kein „Sockel müssen über Jahre auf- und abwärtskompatibel sein!“-Fetischist sein, doch das wäre imho zuviel der „geplanten Obsoleszenz“.

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