Tineco Floor One S5 Pro im Test - Seite 2

Ist die neue Generation der Waschsauger von Tineco die neue Referenz?

Anzeige

Tineco Floor One S5 Pro im Detail

Der Tineco Floor One S5 kommt nahezu fertig zusammengebaut ins Haus.

Nur der Griff muss noch kurz von oben in das Gerät gesteckt werden.

Werkzeug wird dafür nicht benötigt.

Tineco Floor One S5 Pro – halb verpackt

Auch die Ladestation kommt an einem Stück. Wenn man möchte, kann man noch die Halter zum Trocknen des HEPA-Filters und einen zweiten Halter für die Bodenwalze und das Reinigungswerkzeug anbringen.

Betrachtet man den Tineco iFloor 3 direkt im Vergleich zum Floor One S5 Pro, so wirkt der S5 Pro deutlich edler und wertiger. Im Detail ist die Verarbeitung aber auf gleichem (sehr hohem) Niveau.

Tineco iFloor 3 im Vergleich zum Floor One S5 Pro

Der S5 und S5 Pro haben auf der Vorderseite nur noch den Schmutzwasserbehälter, der Frischwasserbehälter ist auf die Rückseite gewandert. Nach wie vor gibt es drei Taster für die Bedienung: Zum Ein-/Ausschalten, dem Moduswechsel und zum Start der Selbstreinigung.

Der Schmutzwasserbehälter fasst nun 720 Milliliter und ist sehr dunkel gefärbt, so dass man Verschmutzungen nicht mehr so sehr sieht. Auf der Station hat das Vorteile, mir fehlt aber die direkte Rückmeldung, wie schmutzig das aufgesaugte Wasser ist.
Nach wie vor ist im Schmutzwasserbehälter ein Sieb und der HEPA-Filter selbst untergebracht. Außerdem gefallen mir wieder die zahlreichen kleinen bebilderten Anleitungen auf diversen Teilen des Gerätes.

Der Frischwasserbehälter auf der Rückseite ist ebenfalls nicht mehr transparent, was die edle Optik unterstreicht. Mit 800 Milliliter fasst er etwas mehr Reinigungsflüssigkeit als der Schmutzwasserbehälter. Da beim Reinigen immer etwas Flüssigkeit auf dem Boden verbleibt, passt das Verhältnis aber.

Richtig neu wurde die Aufnahme der Bodenwalze gestaltet. Sie wird seitlich in das Gerät geschoben und der Hebel zum Greifen der Walze dient gleichzeitig als Halterung und Lagerung im Betrieb. Der Hebel ist zudem relativ schmal gehalten, so dass ein deutlicher Abstand zum Boden entsteht. Auf diese Weise wird der nicht gewischte Rand auf acht Millimeter reduziert. Dadurch, dass keine harten Kanten mehr direkt den Boden auf der rechten Seite berühren, werden Silikonfugen und ähnliches besser geschützt.

Die Waschsauger haben eine Selbstreinigungsfunktion, die die Walze anfangs richtig durchnässt und dann das Wasser wieder absaugt. Da sich die Walze in dem Moment quasi in einem Wasserbad befindet, kann die Selbstreinigung nur auf der Station durchgeführt werden. Im Anschluss sollte die Abdeckung entfernt und die Spritzdüsen kurz mit einem Tuch abgewischt werden.

Tineco Floor One S5 Pro – Halterung der Bodenwalze

Alle Floor One S5 Modelle haben nun den von Tineco entwickelten iLoop-Sensor an Board, der automatisch den Verschmutzungsgrad des Bodens erkennen und entsprechend Wassermenge und Saugleistung anpassen soll. Einzig der iFloor 3 besitzt diesen Sensor nicht und es konnte nur zwischen zwei Leistungsstufen ausgewählt werden. Mit etwas Erfahrung hat das im Test aber auch gut funktioniert.

Was der Sauger gerade macht, kann man gut auf dem Display erkennen. Das LC-Display wechselt je nach Modus auch Bilder, während des LED-Display des S5 eher über Symbole kommuniziert. Außerdem können die Sauger mittels einer App und Cloud mit dem Smartphone kommunizieren. Uns stand dafür eine Vorabversion zur Verfügung, die über Animationen den Zustand des Gerätes darstellen kann und einige Konfigurationen ermöglicht.


Marc Kaiser

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.