Fractal Design Pop 2 Air Gehäuse im Test - Seite 4

Keine poppigen Farben, aber dafür ein Airflow-optimiertes Design

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Einbau

Im Fractal Design Pop 2 Air waren die Abstandhalter bereits eingebaut, sodass ein ATX-Mainboard schnell montiert werden konnte. Die Grafikkarte wurde mit Thumb-Screws befestigt, was ebenfalls schnell von der Hand ging. Die Abdeckung der Verschraubung über den Slotblenden kann dafür einfach herausgedrückt werden, ohne dass Schrauben gelöst werden müssen.

Eine Grafikkarte darf bis zu 416 mm lang sein. Der CPU-Kühler darf eine maximale Höhe von 170 mm besitzen. Ein um 90 Grad gedrehter Einbau der Grafikkarte ist leider nicht möglich, auch nicht mit optionalem Zubehör.

Mainboard und Grafikkarte

In dem Gehäuse können hinter dem Mainboard zwei SSDs befestigt werden. Dafür werden diese einfach auf die dort vorhandenen Pins gesteckt. Eine Verschraubung erfolgt nicht und trotzdem hielten diese in unserem Test problemlos an der gewünschten Stelle und ließen sich mit etwas Kraftaufwand auch wieder abziehen.

SSDs hinter dem Mainboard

In der Halterung für die 3,5-Zoll-Festplatte kann eine zusätzliche SSD auf dem Boden verbaut werden. Diese wird dort verschraubt. Die große Festplatte wird ebenfalls verschraubt. Für diese stehen erfreulicherweise Gummierungen zur Verfügung, die eine leichte Entkopplung vom Gehäuse ermöglichen. Sollte ein überlanges Netzteil verbaut werden, lässt sich die Halterung über das Lösen einer Thumb-Screw auch vollständig entfernen.

Ein Netzteil darf bis zu 180 mm lang sein und kann mit dem Lüfter nach oben oder unten im Gehäuses verbaut.

Im Gehäuse wurden einige wiederverwendbare Kabelbinder vorinstalliert, allerdings werden diese von den gehäuseeigenen Kabel schon gut ausgenutzt. Es steht in diesem Bereich allerdings ausreichend Platz zur Verfügung, um überflüssige Kabel zu verstecken und das rechte Seitenteil problemlos schließen zu können. Im eigentlichen Innenraum kann so ein cleaner Look erzeugt werden. Allerdings sind die Kabelführungen in den Innenraum nicht gummiert und erzeugen so insgesamt ein etwas unruhiges Gesamtbild.

Christian Kraft

Redakteur

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