Reolink TrackFlex Floodlight WiFi im Test - Seite 3

Gute Überwachungslösung per Kamera ohne Cloud?

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Praxis

Die Einrichtung der Reolink TrackFlex Floodlight WiFi gelingt schnell über die Reolink-App und eine Stromversorgung über das mitgelieferte USB Kabel.

Danach kann die Kamera aufgehängt werden und sollte in eurem WLAN zu finden sein.

Bei der ersten Inbetriebnahme fällt auf, weshalb die Kamera deutlich höher als 2 Meter aufgehängt werden sollte. Ein wichtiger Grund ist der Diebstahlschutz. Kritisch empfinde ich, dass die Kamera nicht in Richtung Himmel geschwenkt werden kann. So ist die Bildmitte maximal auf Höhe der Kamera, was vor allem für den Telezoom unpraktisch sein kann.

Für die private Kameraüberwachung gilt generell, dass ihr die Privatsphäre von Menschen schützen müsst. Vor allem ist eine Überwachung von öffentlichen Raum und fremden Grundstücken nicht zulässig. Um dies zu gewährleisten, kann der horizontale Schwenkbereich eingeschränkt werden. Ebenso ist es möglich, Bereiche über einen Unschärfefilter auszublenden.

Aufgenommene Bilder können auf der SD-Karte oder einem FTP-Server gespeichert werden. Auch per Mail oder Push-Nachrichten können Ereignisse gemeldet werden. Die Erkennung von Ereignissen erfolgt über eine integrierte KI, welche Objekte auch verfolgen kann. Dies funktioniert für Personen, Tiere, Fahrzeuge und prinzipielle Bewegungen, die noch nicht klassifiziert werden konnten. Eine Erkennung von bekannten Personen und Objekten gibt es leider nicht.

Eine Ausblendung kann nur über zeitliche Slots erfolgen. Also lassen sich beispielsweise in den Zeiten, in denen ihr das Haus üblicherweise verlasst, jegliche Aufnahmen ausblenden.

Die Stromaufnahme bewegt sich in meinem Test bei 5,5 Watt am Tag. Schaltet ihr das Flutlicht ein, steigt die Leistungsaufnahme auf knapp 27 Watt. Die jeweils 10 Watt pro LED-Scheinwerfer stimmen somit. Diese können in der Helligkeit variiert werden, auch eine automatische Aktivierung über die KI ist möglich.

Zum Test der Kamera habe ich von Reolink eine 64 GBxyte fassende MicroSD-Karte mit der Geschwindigkeit V3 erhalten. Ich konnte keinerlei Probleme feststellen, die Aufzeichnung gelingt problemlos. Die Videos sind trotz 4K stark komprimiert und nehmen für eine Minute ca. 30 MByte ein. Beim Streaming kann man sich zwei Qualitäten bis ca. 5 Mbit/s definieren.

Reolink – 64 GByte Speicherkarte

Die Videoqualität ist zu Tag und Nacht sehr gut, was ich in diesem Preisbereich auch erwarte. Wenn ihr möchtet, könnt ihr über die IP-Adresse eine Weboberfläche aufrufen, mit denen ihr die meisten Funktionen der Kamera nutzen könnt. Allerdings werden die Seitenverhältnisse nicht korrekt dargestellt. Home Assistant unterstützt die Reolink-Kamera ebenfalls ohne Bastelarbeit.

Reolink TrackFlex Floodlight WiFi – Webinterface

Marc Kaiser

Redakteur

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