Steam: Bald gibt es keine physischen Guthabenkarten mehr

Valve hat die Abschaffung der Gutscheine bestätigt

Valve nimmt eine größere Änderung bei Steam vor. So kann man sich zur Aufladung seines Guthabens aktuell sowohl digitale als auch physische Gutscheine kaufen. Letztere gibt es in Deutschland z. B. in Drogerien und Supermärkten im Kassenbereich. Doch das wird sich bald ändern. Valve hat mitgeteilt, dass man die physischen Guthabenkarten komplett abschafft. Als Begründung nennt der Anbieter zunehmende Scams.

Anzeige

So schicken Online-Betrüger ihre Opfer oft zum Kauf von physischen Guthabenkarten in Geschäfte und bitten unter diversen Begründungen um die Zusendung. Die Guthabenkarten, auch Apple, Amazon, Netflix und Co. sind davon betroffen, werden dann z. B. zur Geldwäsche verwendet. Sie sind schwer zurückverfolgbar und daher bei Kriminellen beliebt. Deswegen will Valve eben auch das Angebot einstellen.

Zu beachten ist, dass dies nur die physischen Guthabenkarten aus dem Handel betrifft. Rein digitale Guthabenkarten wird es für Steam auch weiterhin geben. Laut Valve habe man diese Entscheidung schweren Herzens getroffen. Es sei jahrelang ein Wettrennen mit den Scammern gewesen, die sich stets wieder an neue Einschränkungen angepasst hätten.

Im Handel wird es die physischen Guthabenkarten für Steam noch eine Weile geben, da Lagerbestände abverkauft werden. Natürlich bleiben die Codes dieser und bereits gekaufter Karten zudem gültig. In den kommenden Monaten dürfte der Nachschub aber dann versiegen.

Quelle: Valve

André Westphal

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert