Xbox: Neben Sony begräbt wohl auch Microsoft die Disc

Hinweise auf ein "Digitalisierungsprogramm"

Sony hat kürzlich bestätigt, dass man ab Anfang 2028 keine Games-Neuveröffentlichungen für PlayStation-Konsolen mehr auf Disc herstellen werde. Im Klartext erscheinen alle Spiele ab jenem Zeitpunkt nur noch entweder rein digital über den PlayStation Store oder als Code-in-a-Box – so wie bereits „GTA VI“. Fans physischer Medien hoffen nun ein wenig auf Microsoft und dessen Next-Gen-Konsole Project Helix. Doch auch jene wird nach aktuellen Anzeichen auf ein optisches Laufwerk verzichten.

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So testet Microsoft nämlich intern bereits eine Funktion namens Xbox Disc2Digital. Über diese ist es möglich, Spiele für die Xbox One und Xbox Series X, die auf Disc vorliegen, mit einer kontogebundenen, digitalen Lizenz zu verknüpfen. Dazu muss die Disc nur in die Konsole eingelegt, das Spiel installiert und dann der Login im Microsoft-Konto erfolgen. Anschließend wird eine digitale Lizenz für das jeweilige Spiel hinterlegt. Anschließend wird die Disc zum Zocken nicht mehr benötigt.

Wichtig: Wenn die Disc dann aber weitergegeben wird und jemand anderes sie nutzt, erhält der neue Nutzer die digitale Lizenz und sie wird dem vorherigen Konto entzogen. Pro Disc ist also nur eine digitale Lizenz nutzbar. Microsoft ist demnach in der Lage, individuelle Discs zu erkennen. Feine Sache: Ist das jeweilige Spiel Teil von Xbox Play Anywhere, dann winkt auch gleichzeitig die PC-Version.

In erster Linie soll diese Funktion wohl Besitzern einer Xbox One oder Xbox Series X helfen, bestehende Disc-Sammlungen vor dem Kauf von Project Helix zu „digitalisieren“. Denn die Next-Gen-Konsole von Microsoft soll auch auf ein Disc-Laufwerk verzichten.

Quelle: The Verge

André Westphal

Redakteur

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