ASUS EAH4850 und EAH4870 Matrix
ASUS EAH4850 Matrix
| Preis | ca. 150 Euro (Stand: 17.3.2009) |
| Hersteller | ASUS |
| Beilagen | DVI-VGA-Adapter, Stromadapter 2x Molex auf 6-Pin-PCIe, Adapter S-Video auf Komponente, Schnellanleitung (mehrsprachig, u.a. 1 Seite Deutsch), Handbuch (Deutsch) auf CD |
| Software | Treiber, diverse Tools |
Auf das gewohnte Bild der Grafikkartenverpackung müssen wir dieses Mal verzichten, ASUS EAH4850 und EAH4870 Matrix erreichten uns lediglich in kleinen braunen Kartons als sogenannte Bulkware. Dementsprechend dürftig fällt der Lieferumfang aus, aber immerhin sind alle notwendigen Adapter vorhanden, wenn man von HDMI absieht. Auch die Schnellanleitung ist noch die alte (und veraltete) Version, nicht die neue und stark verbesserte Variante, die z.B. der ASUS ENGTX285 beiliegt.
Ohne Installation der ASUS iTracker Software schwankt der Lüfter der ASUS EAH4850 Matrix zwischen hörbar und laut, je nach Temperaturniveau. Ist alles korrekt installiert, wird es deutlich besser. Mit den Profilen "Powersave" und "Optimzed" werden Chip- und Speichertakt deutlich abgesenkt und der Lüfter dreht sich im Desktop-Betrieb überhaupt nicht mehr. Die Karte bleibt dann völlig geräuschlos. Der Lüfter schaltet sich auch bei wenig Belastung schnell ab, z.B. beim CPU-Test des 3DMark Vantage, wenn vorwiegend der Prozessor und nicht die Grafikkarte gebraucht wird.
Unter Volllast dreht der Lüfter nach einer Weile ordentlich auf und liegt dann bei "gut hörbar" bis laut. Das tritt aber nur bei Dauerbelastung auf.
Bei den Anschlüssen der EAH4850 Matrix setzt ASUS auf Standardkost: zweimal Dual-Link DVI und einmal HDTV-fähiges S-Video. Ein 6-Pin Stromanschluss für die Versorgung vom Netzteil ist obligatorisch.
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Die Temperatur des Grafikchips der ASUS EAH4850 Matrix stieg im Desktop-Betrieb (auf offener Testplattform) auf 68°C, wobei die Karte bis dahin nur passiv gekühlt wurde. Bei Dauerlast wurden nach einiger Zeit bis zu 82°C gemessen. Damit bleibt man immer noch ziemlich deutlich unter dem kritischen Bereich oberhalb von 100°C.
Mit der beigelegten iTracker Software kann man die Grafikkarte nicht nur überwachen, sondern auch übertakten sowie Spannungen und Lüfter einstellen. Mit einem anderen, aktuelleren als dem mitgelieferten ATI Catalyst Treiber funktionierte iTracker zunächst nicht. Allerdings ging es mit der iTracker Version 1.06 Beta von der ASUS-Website. Damit konnte man auch die Original-Catalyst von AMD verwenden.
Manuell konnte ASUS EAH4850 Matrix mit der iTracker Software auf bis zu 708/1071 MHz übertaktet werden, ohne dass im Dauerbetrieb Abstürze oder Bildfehler auftraten. Im 3DMark Vantage in der Einstellung 'High' stieg das GPU-Ergebnis dadurch von 4354 auf 4692 Punkte. Gegenüber dem Auslieferungszustand ist dies eine Steigerung von fast 8 Prozent und gegenüber einer Standard-4850 von immerhin 24 Prozent.
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