RAID: Grundlagen und Systeme - Seite 5

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RAID-4

Eine kostengünstigerere Variante der Datensicherung bietet dieser Level. Anstatt nun alle Daten zu sichern, fällt diese Aufgabe der sogenannten „Parity-Platte“ zu. Zusätzlich zu den im Stripe-Verfahren beschriebenen Datenplatten kommt also eine weitere Platte – die „Parity-Platte“ – hinzu, auf der nun von jedem Block der Datenplatten ein Parity-Bit geschrieben wird. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand: mit Hilfe der XOR-Operation lassen sich bei einem Ausfall einer Datenplatte die kompletten Bestände restaurieren. Auch die Lese-Performance kann durch parallele Requests gesteigert werden. Nachteil an dieser Sache ist dann der, dass bei jedem Schreibvorgang die Parität neu berechnet und auf die Parity-Platte geschrieben werden muss, was wieder Zeit kostet. Gleichzeitig ist dann in solch einem System die Paritätsplatte der wichtigste Datenträger in dem Set. Fällt diese aus, kann keine Restauration mehr vorgenommen werden.


Raid 4
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