RAID: Grundlagen und Systeme - Seite 8

Anzeige

Fazit

Dass es keine vollständige Absicherung gegen Plattenausfall gibt, dürfte wohl jedem einleuchten. Dafür wäre der Aufwand viel zu hoch. Auch RAID ist keine Lösung für alle Arten von Ausfällen, allerdings wird das Risiko drastisch verringert, oder besser gesagt aufgeteilt, je nachdem mit welchem RAID-Level man operiert. Auch kann die Gesamtleistung eines Systems unter dem Einsatz von RAID leiden. Hier wäre es eben sinnvoll, seine Daten in einer völlig anderen Struktur zu optimieren. Für ständig benutzte Daten, die den schnellsten Zugriff benötigen, wäre eine Art RAM-Disk vorzuziehen. Die häufig aufgerufenen Daten auf einen schnellen Massenspeicher verbannen (RAID) und die wenig benutzten Daten oder zu Archivierungszwecken auf optische Speicher oder Bandlaufwerke.

Die heutigen Mainboards – wie zum Beispiel das ABIT KT7-Raid – unterstützen schon von sich aus unterschiedliche RAID-Level. Allerdings sind diese eher beschränkt auf Striping und Mirroring. Diese reichen aber dem normalen User vollkommen aus, wenn man einfach ohne viel nachzudenken seine Daten sichern oder archivieren möchte. Doch alleine aus Kostengründen schon zieht man als Privatanwender eher eine Tape-Lösung vor. Dort werden zwar die Daten nicht während der Arbeit gesichert, können jedoch auf separate Medien abgelegt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.