HighEnd neu definiert: 11 GeForce4 Ti im Test

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Einleitung

Anfang Februar wurden sie angekündigt und zwangen die Konkurrenz zu teilweise drastischen Preissenkungen. Lieferbar sind sie jedoch erst seit einigen Wochen überall – gut ein viertel Jahr nach Ankündigung. Die Rede ist natürlich von NVIDIAs GeForce4 Titanium Grafikchipfamilie.
Mit ihrer starken Rechenleistung setzt sie vor allem ATI unter Druck. Deren Radeon 8500 war genauso schnell wie NVIDIAs GeForce3 Ti500, dabei aber günstiger. Mit der Präsentation des GeForce4 wurde der Radeon 8500 zu einem durchschnittlich schnellen Chip degradiert, für den man natürlich auch nur durchschnittliche Preise verlangen kann. Dass der GeForce4 drei Monate lang nicht lieferbar war, interessierte den Markt wenig.

Die verfrühte Ankündigung nicht lieferbarer Produkte ist jedoch keine Eigenart der Firma NVIDIA. Praktisch alle Grafikchiphersteller handeln nach der Devise: „Erst ankündigen, dann eventuell vorhandene Fehler beseitigen und später liefern.“

Von mehreren Grafikkartenherstellern erfuhren wir in den Wochen nach NVIDIAs Ankündigung, dass sie in Serienfertigung praktisch keine lauffähigen Karten produzieren könnten. Der Großteil der Karten lande im Müll.
Das spricht dafür, dass man die Fertigung lange Zeit über nicht im Griff hatte. An der hohen Nachfrage wird die Knappheit kaum gelegen haben – das Interesse an €500 teuren Karten ist denkbar gering. Inzwischen hat sich die Situation aber gebessert und fast alle Hersteller können die Karten in ausreichenden Stückzahlen liefern. Grund genug für uns, elf mit NVIDIAs Topmodellen Ti4400 und Ti4600 bestückte Grafikkarten auf den Teststand zu holen.

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