Zehn Pentium 4 Kühler im Vergleich

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Einleitung

Bislang dominiert Thermalright den High-End Kühlermarkt für AMD Prozessoren mit den derzeit leistungsstärksten und bei Bedarf leisesten Kühler-Combos. Firmenchef Chris Lee schien dieser Umstand zwar ausgesprochen angenehm, wohl aber nicht, dass im Pentium 4 Sektor – bei den bislang als relativ kühl geltenden Intel CPUs – Thermalright nicht so richtig an den Erfolg bei den AMD-Kühlern anknüpfen konnte. In der Regel reichte bei den Pentium 4 Prozessoren auch ein simpler Intel “Boxed“ Aluminium-Kühler, der neben einer gerade noch akzeptablen Lautstärke über eine ordentliche Kühlleistung verfügte. Mittlerweile hat sich das Bild der kühlen Intel-Sprösslinge aber gewandelt. Ansagen zufolge sollen die kommenden Intel CPUs angeblich um die 100 Watt Wärmeverlustleistung (WVL) offerieren. Hinzu gesellt sich die Overclocker-Fangemeinde, welche nicht nur leistungsstarke, sondern mittlerweile auch verstärkt leise High-End Kühler-Combos bevorzugen. Was bislang für die heißeren AMD CPUs gilt, trifft mittlerweile auch auf einige aktuelle und kommende Intel Prozessoren zu.

Zweites Heatpipe Testsample – die fertige Handelsversion



Ein neuer Champion für den Intel Pentium 4 Kühlermarkt?

Bereits seit mehreren Wochen hatten wir je ein als Top Secret eingestuftes Beta-Heatpipe-Muster und SLK-947 Sample im Testcenter. Zwischenzeitlich haben wir die überarbeiteten, leistungsstärkeren Handelsversionen testen können, welche teils wesentlich bessere Leistungen als die Betas erzielen. Daher sind die Vergleichstestwerte aus dem Heatlane Test mittlerweile überholt und werden durch die aktuellen Werte ersetzt. Kurzfristig haben wir uns anlässlich der Markteinführung des Thermalright-Duos entschlossen, weitere acht Kandidaten mit in den Test einzubeziehen. So einfach sollte es Thermalright diesmal nicht gelingen, an die Spitze der Intel Pentium 4 Kühler zu preschen, dafür sorgt schon ein imposanter, ebenfalls recht neuer Testkandidat.

Thermalright Heatpipe Power auf dem MSI 845E Max2



Keinerlei Inkompatibilitäten auszumachen

Als Testplattform war uns eine auf Standardwerten betriebene Intel Pentium 4 Northwood 2,53 GHz Sockel-478 Version mit ca. 61 Watt WVL schlichtweg zu kühl. Derartige Plattformen stellen für das Gros der aktuellen P4-Kühler in der Regel kein Problem dar, diese selbst bei hochsommerlichen Temperaturen stabil zu betreiben. Ziel war und ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Um das zu erreichen, wurde die Testplattform auf 2,94 GHz übertaktet und erzielt nunmehr an Stelle von rund 61 satte 90 Watt WVL, welche nicht sonderlich weit entfernt von den angeblich zu erwartenden Leistungsabgaben der kommenden Intel CPUs liegt.

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