Cooltek “Besser Leise“ Komplettsystem - Seite 4

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Kühlung, Temperaturen und Geräuschkulisse

Um den PC möglichst leise zu machen, geht Besser-Leise in mehreren Schritten vor. Erstens werden mögliche Lärmquellen im Voraus elimniert, z.B. durch Wahl eines passiv gekühlten Mainboards. Zweitens sorgen hochwertige Kühler für eine effektive Hitzeabfuhr auch bei langsamen oder ganz ausgeschalteten Lüftern. Drittens werden alle auftreten Geräusche wirkungsvoll durch die großflächig angebrachten Dämmmatten unterdrückt. Dieser Umstand macht hier übrigens auch einen Einlasslüfter überflüssig: Da der Bereich vor der Festplatte quasi das einzige größere „Luftloch“ darstellt, wird hier die Luft eingesaugt und strömt somit über die Festplatte hinweg.


Die HDD wird passiv mitgekühlt

Was die Kühlung angeht, beherrscht die Firma Zalman ganz klar das System: Auf der CPU sitzt ein CNPS9500 LED, auf der Grafikkarte ist ein VF700-Cu LED verbaut und die HDD ist mit einem ZM-2HC2 Kühler versehen worden. Der HDD-Kühler scheint gut seinen Dienst zu tun, im Test erreichten wir um die 31-32°C laut SMART. An CPU- sowie VGA-Lüfter ist jeweils ein Potentiometer mit Drehregler angeschlossen, um die Lüfterdrehzahlen noch besser kontrollieren zu können als das nur über BIOS oder Software möglich wäre.


Hochwertige Zalman-Kühler mit Drehpotis versehen

Als Netzteil kommt das Cooltek „Real Plug Power“ 500W Netzteil (Test der 600W-Version) zum Einsatz, welches mit seinem flexiblen Kabelmanagement gut zum sehr aufgeräumten Gehäuse beiträgt. Leider hört man bei diesem Netzteil in der Version, die im Testrechner verbaut war, ein leicht rasselndes Geräusch, auch bei nicht laufendem Lüfter im Standby. Besser-Leise arbeitet aber bereits an dem Problem und ist zuversichtlich, die PCs ohne dieses Störgeräusch ausliefern zu können.


Das Cooltek-Netzteil mit Kabelmanagement

Wie viel Lärm wird nun letztendlich erzeugt? Die HDD ist nur noch zu hören, wenn man mit dem Ohr am Gehäuse auf dem Boden liegt, hier tun Dämmung und Entkopplung hervorragend ihren Dienst. Der CPU-Lüfter läuft BIOS-gesteuert erst ab einer Temperatur von etwa 60°C an und ist somit bei geringer CPU-Last wie z.B. im Internet- und Office-Betrieb nicht zu hören. Der VGA-Lüfter läuft zwar dauerhaft, aber auch dieser ist so leise, dass man ihn durch die Dämmmatten quasi nicht mehr heraushören kann. Bleibt das Netzteil, das sich von allen Komponenten im Gehäuse akustisch am ehesten bemerkbar macht. Logisch, denn irgendein Lüfter muss die Heißluft ja hinaustransportieren. Hierbei ist der PC aber selbst unter voller Drehzahl noch als angenehm laufruhig zu bezeichnen. Sicher deutlich wahrnehmbar, aber in Anbetracht der Leistung der verbauten Hardware völlg in Ordnung.

Im Idle-Betrieb schafft es der Zalman-Kühler, die CPU passiv auf etwa 40°C zu halten. Unter Last erhitzt sie sich auf besagte 60°C und kühlt dann bei laufendem Lüfter wieder auf 51°C herunter. Am Mainboard messen wir unter Last 34°C, am Grafikchip 59°C (Idle-Werte: 30°C Board und 45°C VGA). Alle diese Werte sind innerhalb der zulässigen Grenzen bzw. deutlich darunter (z.B. VGA). Wer mehr Kühlung haben möchte, kann den CPU-Lüfter auch dauerhaft laufen lassen. Die Geräuschkulisse ändert sich dadurch nur minimal.

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