GeForce GTX 590 vs. Radeon HD 6990 - Seite 5

Zwei Dual-Chip-Grafikkarten von Zotac und ASUS im Duell

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3DMark Vantage

Im April 2008 hat Futuremark mit dem 3DMark Vantage eine komplett neue Version seiner „Gamer’s Benchmarks“ herausgegeben. Das Testprogramm wurde komplett neu für DirectX 10 entwickelt und ist demzufolge nur auf Windows 7 und Vista sowie DX10-kompatiblen Grafikkarten lauffähig (für XP und DX9 verweist Futuremark auf den 3DMark06).



3DMark Vantage Screenshots: „Jane Nash“ Grafiktest

Der 3DMark Vantage bietet vier Voreinstellungen (Presets) mit unterschiedlichen Qualitätsstufen, mit denen getestet werden kann: Entry (1280×1024), Performance (1280×1024), High (1680×1050) und Extreme (1920×1200), wobei wir für unsere Grafikkartentests die drei letztgenannten verwenden. Für High und Extreme ist eine Grafikkarte mit mindestens 512 MByte Speicher notwendig.
Mit jeder Voreinstellung erhöht sich die Qualitätsstufe bei den zwei Grafiktests („Jane Nash“ und „New Calico“). Die ebenfalls integrierten CPU-Tests (für künstliche Intelligenz und Physikberechnungen) sowie die Feature-Tests (Füllraten, Parallax Occlusion Mapping, Shader, Particles etc.) bleiben von den Presets unangetastet.
Außerdem ändert sich die Gewichtung zwischen Grafik- und den anderen Tests, so dass die Ergebnisse von Preset zu Preset nicht vergleichbar sind. Bei High und Extreme werden die Grafiktests höher gewichtet, weil hier die Last auf der Grafikkarte auch höher ist.



3DMark Vantage Screenshots: „New Calico“ Grafiktest

Der erste Grafiktest „Jane Nash“ stellt Spielszenen in größeren Räumen dar, mit detaillierten Spielfiguren, Physikberechnungen auf dem Grafikchip, mehreren dynamischen Lichtquellen und komplexen Oberflächenbeleuchtungen. Der zweite Grafiktest „New Calico“ spiegelt eine Weltraumsimulation wider, inklusive einer Vielzahl von sich bewegenden Objekten wie Raumschiffen und Asteroiden sowie einem großen Planeten.
Da die CPU- und damit auch die Gesamtergebnisse einiger moderner GeForce Grafikkarten durch die Unterstützung der Physikbeschleunigung höher ausfallen als eigentlich beabsichtigt, lässt Futuremark die Ergebnisse solcher Karten nicht mehr in seiner offiziellen Rangliste zu. Deshalb führen wir auch nur noch die GPU-Ergebnisse auf.

3DMark Vantage

Intel Core i7-965, Intel X58, 6 GByte, Windows Vista

Performance
GeForce GTX 590
Radeon HD 6990 OC
Radeon HD 6990
GeForce GTX 580
GeForce GTX 570
Radeon HD 6970
GeForce GTX 480
Radeon HD 6950
Radeon HD 5870
GeForce GTX 560 Ti
Radeon HD 6870
Radeon HD 5850
GeForce GTX 470
GeForce GTX 285
GeForce GTX 460 768MB
Radeon HD 5770
Radeon HD 4870
GeForce 9800 GTX
GeForce 8800 GT
29931
29661
28938
23458
20859
19776
18372
17962
17787
17612
15693
14689
13664
12005
11578
9658
8796
6014
5362
High
GeForce GTX 590
Radeon HD 6990 OC
Radeon HD 6990
GeForce GTX 580
GeForce GTX 570
Radeon HD 6970
GeForce GTX 480
GeForce GTX 560 Ti
Radeon HD 6950
Radeon HD 5870
Radeon HD 6870
Radeon HD 5850
GeForce GTX 470
GeForce GTX 285
GeForce GTX 460 768MB
Radeon HD 5770
Radeon HD 4870
GeForce 9800 GTX
GeForce 8800 GT
23496
23095
22245
17510
14941
14168
13150
12646
12515
12145
10289
9843
9643
8305
8062
6191
5551
3889
3518
Extreme
Radeon HD 6990 OC
GeForce GTX 590
Radeon HD 6990
GeForce GTX 580
GeForce GTX 570
Radeon HD 6970
GeForce GTX 480
Radeon HD 6950
GeForce GTX 560 Ti
Radeon HD 5870
Radeon HD 6870
Radeon HD 5850
GeForce GTX 470
GeForce GTX 285
GeForce GTX 460 768MB
Radeon HD 5770
Radeon HD 4870
GeForce 9800 GTX
GeForce 8800 GT
18597
18471
17720
12667
10833
10543
9559
9205
9112
8817
7391
7034
7019
5867
5794
4494
3985
2602
2317

In den synthetischen Tests des 3DMark Vantage liegen die GeForce GTX 590 und die Radeon HD 6990 mit Overclocking-BIOS praktisch gleichauf. Die Standard-6990 bleibt etwas dahinter, ist aber immer noch 24 bis 40 % schneller als der bisherige Spitzenreiter, die GTX 580. Insbesondere bei den höchsten Bildqualitätseinstellungen und der Auflösung von 1920×1200 Pixel ist der Vorsprung der Dual-Chip-Grafikkarten beeindruckend.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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