EpicGear MeduZa Gaming-Maus & Hybrid Pad - Seite 4

Spieler-Maus mit Dual-Sensor & passendes Stoffpad

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Praxistest

Die EpicGear MeduZa liegt hervorragend in der Hand, wozu der angenehm schmale und an allen wesentlichen Stellen schön abgerundete Mauskörper beiträgt. Besonders hervorzuheben ist linksseitig eine größere Ausbuchtung, wo der Daumen ausreichend Platz zum Entspannen findet. Auch auf der rechten Seite bietet eine entsprechende Auswölbung dem Ringfinger eine Ablagefläche. Das Oberflächenmaterial ist – abgesehen von der mit glattem Plastik überzogenen rechten Auswölbung – absolut rutschfest.
Die beiden Standard-Tasten bieten einen angenehmen Durckpunkt, jedoch sind beide in Handhabung und Geräusch etwas klapprig.
Das Mausrad punktet ebenfalls mit einem gut gewählten Druckpunkt. Das Scrollen geht hingegen leider nur sehr langsam und mit etwas zuviel Geräusch über die Bühne.
Die seitlichen Tasten hingegen sind im Druckgefühl schön knackig, so wie es sich für eine Gaming-Maus gehört. Gute Erreichbarkeit ist ebenfalls gegeben.
Das Kabel der Maus ist mit 2 m ausreichend lang für fast alle Einsatzzwecke und durch die Ummantelung sehr stabil, büßt allerdings etwas an Flexibilität ein. Negativ fällt dies in der Praxis jedoch kaum ins Gewicht, zumal zahlreiche Konkurrenzmodelle ebenfalls auf tendenziell „steifere“ Kabellösungen setzen.


EpicGear MeduZa Gaming-Maus

Sowohl im Office- als insbesondere auch Gaming-Einsatz verrichten beide Sensoren ihren Dienst äußerst präzise und ohne besondere Auffälligkeiten. Überrascht sind wir vor allem vom optischen Sensor, der in seiner Leistung durchaus an sein Laser-Pendant heranreicht und nicht zu vergleichen ist mit den eher mäßigen Varianten vergangener Jahre.
Der Kombi-Modus arbeitet zuverlässig, bringt aber keinen „Aha-Effekt“. Unterschiede insbesondere zum reinen Laser-Betrieb liegen hier in sehr feinen Details, die im (häufig rasanten) Spielbetrieb gar nicht auffallen. Generell wirkt die Maus im Kombi-Modus jedoch einen Tick stabiler, besonders dann, wenn es darum geht, nach schnellen Moves ein Ziel schnell und präzise zu erfassen.
Müsste man blind zwischen Laser-Modus und Kombi-Modus unterscheiden, so ist dies jedoch nicht immer zweifelsfrei möglich. Insgesamt ist die Idee, zwei Sensoren in einer Maus zu verbauen, jedoch grundsätzlich interessant und das Umschalten zwischen den drei Modi ganz abwechslungsreich.
Die Gleiteigenschaften der MeduZa sind hervorragend, was auf die überdurchschnittlich glatten und harten Mausfüße zurückzuführen ist.

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