„Shitstorm“ um Xbox One

Microsoft sperrt bereits YouTube-Kommentare

Microsoft hat es derzeit nicht leicht: Während Sonys Vorstellung der Playstation 4 bei Entwicklern und Kunden für positive Resonanz sorgte, entbrannte nach der Vorstellung der Xbox One ein regelrechter „Shitstorm“. Kritisiert wurden vor allem die Gebrauchtspiele-Politik, welche gekaufte Spiele an ein Konto in Xbox Live bindet und den Weiterverkauf erschwert sowie die mögliche Datenerhebung / Nutzerüberwachung via Kinect. Microsoft reagiert nun in vielerlei Weise – und sperrt etwa Kommentare zum Vorstellungs-Video der Konsole.

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So erntete Microsoft für das Video „Xbox One Reveal Highlights“ dermaßen viele negative Rückmeldungen, dass der Hersteller die Kommentarfunktion erstmal gänzlich ausgeschaltet hat. Doch auch von anderen Seiten reißt die Kritik nicht ab: Der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bezeichnete die Xbox One mit Kinect etwa als „Überwachungsgerät fürs Wohnzimmer“. Schaar unterstellte Microsoft eine Datenauswertungs-Maschinerie mit zweitrangiger Spielefunktion auszuliefern.

Microsoft hat auf die Vorwürfe reagiert und erklärt, dass das Unternehmen Datenschutz und Privatsphäre der Nutzer absolut ernst nehme. Kinect sei keineswegs dazu gedacht Gamer auszuspionieren und persönliche Daten würden nur nach ausdrücklicher Zustimmung durch den jeweiligen Anwender übermittelt.

Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

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