Frostbite unterstützt DirectX 12

DX12 als Minimalanforderung für High-End Games schon 2016?

Nach der Einführung von Windows 10 und damit auch DirectX 12 liegt es nun an den Spieleentwicklern, die neuen Features auch zu nutzen. Der Grad der Unterstützung der verschiedenen Game-Engines ist oft noch unbekannt, aber DICE hat jetzt bekannt gegeben, dass ihre Frostbite Engine bereits DX12 unterstützt. Frostbite wird von den meisten Spielestudios verwendet, die ihre Games von Electronic Arts veröffentlichen lassen.

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Eine Überraschung ist die DX12-Unterstützung von Frostbite nicht, denn DICE hatte bereits intensiv mit AMD an Mantle gearbeitet, der anderen Low-Level-API, die in vielen Punkten DirectX 12 ähnelt. Seit „Battlefield 4“ haben alle anderen Games mit der Frostbite Engine Mantle unterstützt, wenn auch BF4 leistungstechnisch am meisten davon profitiert hat.
Technical Director Stefan Boberg von DICE wollte nicht verraten, welches Spiel das erste für DirectX 12 sein wird, aber spekuliert wird natürlich auf „Battlefield 5“, welches in der zweiten Jahreshälfte 2016 erwartet wird. Es könnte auch „Mass Effect 4“ sein, das im vierten Quartal des nächsten Jahres erscheinen soll. Unwahrscheinlicher sind dagegen die nächsten Spiele wie „Need for Speed“, „Star Wars: Battlefront“ (beide im November) oder „Mirror’s Edge Catalyst“ (Februar 2016).
Johan Anderson, ebenfalls Technical Director bei DICE, wünscht sich sogar Windows 10 und DirectX 12 als Minimalanforderung für neue Spiele, die ab Ende 2016 auf den Markt kommen. Sollte die Verbreitung von Windows 10 weiterhin so schnell wachsen wie in den ersten vier Wochen seit Erscheinen, könnten Spieleentwickler und Studios DX12 schneller unterstützen als zunächst angenommen.

Quelle: WCCFTech

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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