EKL Alpenföhn Atlas - Seite 6

Dual-Tower-Kühler mit zwei 92-mm-Lüftern für 40 Euro

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Leistung & Lautstärke mit Serienbelüftung

Aller Anfang ist der Desktop-Betrieb (Idle).

Serienlüfter Idle

Intel Core i7-2600K, ASUS P8Z68-V PRO, 16 GB DDR3-1866, GeForce GTX 780, Win 8.1 64bit

50 % Idle
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Alpenföhn Atlas
Noctua NH-D14
Thermalright AXP-100 Muscle
Thermalright AXP-200 Muscle
26,0°C
27,0°C
28,0°C
29,0°C
29,0°C
29,0°C

Die Lüfter aller Kühler liefen im Idle-Test mit 50 % der Maximaldrehzahl. Die Unterschiede zwischen den Kühlern fallen dabei insgesamt minimal aus. Der Alpenföhn Atlas landet hier mit einem zu erwartenden Ergebnis im Mittelfeld. Mit seinen relativ langsam drehenden 92-mm-Lüftern ist er aber im Gegensatz zu Kühlern, die bessere Testwerte erreichen, bereits unhörbar.

Serienlüfter Prime95

Intel Core i7-2600K, ASUS P8Z68-V PRO, 16 GB DDR3-1866, GeForce GTX 780, Win 8.1 64bit

50 % Drehzahl
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Noctua NH-D14
Alpenföhn Atlas
Thermalright AXP-100 Muscle
Thermalright AXP-200 Muscle
59,0°C
59,0°C
65,0°C
71,0°C
80,0°C
82,0°C
75 % Drehzahl
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Noctua NH-D14
Alpenföhn Atlas
Thermalright AXP-100 Muscle
Thermalright AXP-200 Muscle
56,0°C
57,0°C
59,0°C
65,0°C
73,0°C
75,0°C
100 % Drehzahl
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Noctua NH-D14
Alpenföhn Atlas
Thermalright AXP-100 Muscle
Thermalright AXP-200 Muscle
54,0°C
56,0°C
57,0°C
60,0°C
69,0°C
73,0°C

Beim Test mit Prime95 zeigt sich, dass der Alpenföhn Atlas trotz seiner Dual-Tower-Bauweise nicht ganz mit seinen größeren Geschwistern gleicher Bauart mithalten kann. Insbesondere bei niedrigen Drehzahlen bewegen die verhältnismäßig kleinen Lüfter des Atlas einfach nicht ausreichend Luft, um gegen die High-End-Konkurrenz bestehen zu können. Vergleicht man den Atlas hingegen mit den preislich auf demselben Level liegenden und ebenfalls für den Einsatz in Mini-ITX-Systemen gedachten Top-Blow-Modellen von Thermalright, muss man festhalten, dass diese gegen den Atlas keine Chance haben. Sollte das geplante Mini-ITX-System einen Atlas aufnehmen können, wäre dieser beiden Konkurrenzmodellen klar vorzuziehen, da er überdies im gesamten Drehzahlspektrum leiser agiert als seine direkten Konkurrenten.

Serienlüfter Gaming

Intel Core i7-2600K, ASUS P8Z68-V PRO, 16 GB DDR3-1866, GeForce GTX 780, Win 8.1 64bit

50 % Drehzahl
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Noctua NH-D14
Alpenföhn Atlas
Thermalright AXP-200 Muscle
Thermalright AXP-100 Muscle
55,0°C
58,0°C
63,0°C
66,0°C
73,0°C
76,0°C
75 % Drehzahl
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Noctua NH-D14
Alpenföhn Atlas
Thermalright AXP-100 Muscle
Thermalright AXP-200 Muscle
52,0°C
55,0°C
58,0°C
61,0°C
69,0°C
70,0°C
100 % Drehzahl
DeepCool Captain 240
LC-Power Cosmo Cool X3
Alpenföhn Atlas
Noctua NH-D14
Thermalright AXP-100 Muscle
Thermalright AXP-200 Muscle
50,0°C
53,0°C
57,0°C
57,0°C
65,0°C
66,0°C

Beim Gaming-Test wiederholt sich das Bild aus dem Test mit Prime95, wobei dem Atlas bei 100 % Lüfterdrehzahl ein kleiner Überraschungserfolg gelingt, indem er die Werte eines Noctua NH-D14 mit Enermax Twister-Cluster-Lüftern erreicht, die mit maximal 1500 U/min agieren. Der Abstand zu den gleich teuren Top-Blowern aus dem Hause Thermalright bleibt bestehen, sodass der Atlas insbesondere in schlechter belüfteten Mini-ITX-Systemen klar zu bevorzugen sein dürfte.

Lautstärke
Während sich viele Kühler ihre gute Leistungsfähigkeit mit einer hohen maximalen Lautstärke erkaufen, weiß der Alpenföhn Atlas auch bei den Geräuschemissionen zu überzeugen.
100 % Lüfterdrehzahl bzw. 1800 U/min sind zwar klar wahrnehmbar, aber keineswegs so störend, dass die Geräuschkulisse des Atlas Spielesound, der aus Desktop-Boxen kommt, übertönen würde. Sollte der Wohnzimmer-Gaming-PC dabei gar in zwei bis drei Meter Entfernung unter dem TV stehen, dürfte ungetrübtem Spielegenuss nichts im Wege stehen.
Bei 75 % Lüfterdrehzahl bzw. 1350 U/min werden bereits leichte Büroarbeiten akzeptabel, Gaming ist ohne Einschränkungen möglich. Das Rauschen der bewegten Luft ist zwar noch leicht wahrnehmbar, rückt bei konzentriertem Arbeiten und Spielen aber bereits komplett in den Hintergrund und aus der bewussten Wahrnehmung. Das bereits in vorherigen Tests erwähnte gekippte Fenster ist hier häufig bereits wieder die störendere Geräuschquelle. Empfindlichere Naturen werden den Atlas aber auch auf dieser Einstellung noch wahrnehmen.
Fixiert man die Maximaldrehzahl des Atlas auf 50 % bzw. 900 U/min, ist dieser nicht mehr zu hören. Trotz der stark reduzierten Drehzahlen treten auch keine Lagergeräusche wie Schleifen oder Klackern auf.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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