Keine Win7/8-Updates mehr für neue Systeme

Microsoft-Updates für AMD Ryzen, Intel Kaby Lake Systeme nur mit Windows 10

Allem Anschein nach bekommen Systeme mit Windows 7 und Windows 8.1, die z.B. auf AMD Ryzen und Intel Kaby Lake Plattformen basieren, keine Betriebssystem-Updates von Microsoft mehr. Entsprechende Anwender bekommen auf der Suche nach Updates oder bei der Installation Systemmeldungen, dass ihre Hardware von der älteren Windows-Version nicht mehr unterstützt wird und das Update deshalb nicht durchgeführt werden kann.

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Nach Informationen des Microsoft-Supports ist die einzige Lösung ein Upgrade auf Windows 10. Wer noch Windows 7 oder 8.1 fährt, bekommt dagegen Meldungen wie „Nicht unterstützte Hardware. Dein PC verwendet einen Prozessor, der von dieser Windows-Version nicht unterstützt wird und du bekommst keine Updates mehr“ oder auch „Windows kann nicht nach neuen Updates suchen. Ein Fehler ist bei der Suche nach Updates aufgetreten (Code 80240037)“.
Dies tritt laut Microsoft nur bei neuen Prozessorgenerationen auf, z.B. Intels siebter Core-Generatino (Kaby Lake), AMD Bristol Ridge und auch Ryzen oder Qualcomm 8896.
Die Support-Politik von Microsoft sieht dabei vor, dass Systeme mit Windows 7 und 8.1 nicht mehr nach neuen Updates für das Betriebssystem suchen oder diese herunterladen können.

Will man sein Betriebsystem auf dem aktuellen Stand und sicher halten, kommt man demnach um Windows 10 nicht mehr herum.

Eine offizielle Unterstützung durch spezielle Treiber für Intel Kaby Lake und AMD Ryzen hatte Microsoft für Windows 7 und 8.1 schon im letzten Monat ausgeschlossen, aber Windows 8.1 läuft offiziell erst im nächsten Jahr aus. Dies scheint also eine weitere Maßnahme von Microsoft zu sein, um die Anwender in Richtung Windows 10 zu schieben.

UPDATE 18.3.2017:
Offenbar ist die Installation von Updates von Windows 7 bzw. 8.1 auf manchen AMD Ryzen bzw. Kaby Lake Systemen in manchen Fällen trotz der offizielle Aussage von Microsoft trotzdem noch möglich. Komplett ausgeschlossen ist der Update-Prozess in diesen Konfigurationen also (noch) nicht.

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Quelle: Microsoft-Support

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

4 Antworten

  1. neosin sagt:

    ich finde das eine ganz schöne Sauerei…
    Im Moment steht mir ja noch nicht einmal der Sinn nach einem Upgrade aber einem einfach die Option zu nehmen weil man unbedingt au Win10 upgraden soll, finde ich nicht richtig.

    Vor allem mit Win10 und der frechen Werbung auf kauf Versionen für Speicher auf One Drive im Explorer, den mehr als mangelnden Datenschutz den ganzen OS, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie man freiwillig auf Win10 Upgrade.
    Der Zwang mit der DX Version, die Werbung, der schlechte Datenschutz, dauerhaftes nach Hause Telefonieren das ist alles ein so unendliches NoGo.. Grausam und beschämend… Und jeder Trottel installiert es sich…

  2. Ein_Gast sagt:

    Ich stimme dir vollkommen zu. Und Dank dieser Ignoranz bzw. Gleichgültigkeit gegenüber Datenschutzlöchern, Werbung etc. kommen wir auf Dauer nicht drumherum es zu nutzen – zumindest nicht, wenn man spielen und seine, für teures Geld gekaufte Software weiter nutzen möchte.

  3. Jau sagt:

    Ist ne Sauerei, aber dem zum Trotz besteht ja immer noch die Möglichkeit Updatepakete von Drittanbietern zu beziehen und zu installieren, à la Winfuture % Co mit ihren monatlichen Aktualisierungen. Wird im Fall der Fälle halt darauf zurückgegriffen. W10 kann sich MS schminken, die Spyware kommt mir nicht auf den Desktop.

  4. Dino sagt:

    Ich habe mich auch vor der Werbung im Explorer gefürchtet, bin aber dank Enterprise Lizenz bisher offenbar davon verschont geblieben, auch lässt sich der Datenschmutz recht granular hier verwalten. Bin eher gespannt ob sich alles weiterhin so verhält wie bisher, nachdem das Creators Update installiert ist…

    P.S.: Wer keine Enterprise Lizenz zum kaufen findet ist mMn „jeder Trottel“… d.h. ahnungslos motzen und sich „verweigern“ -> in Kauf nehmen dass man irgendwann zur Malware Schleuder degradiert wird, ist wesentlich schlimmer wie Omis‘ Laptop mit Windows 10 Home (oder Pro) vorinstalliert.

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